Und wie sie wächst: sie ist schon fast 84cm groß und nicht ganz 12kg schwer 😉

Außerdem plappert sie den ganzen Tag – sie erklärt jedem, der ein bisschen Geduld zeigt, wie ihre Welt funktioniert 🙂
Mittlerweile bildet sie schon „Sätze“ aus mehreren Wörtern, sodass die Chance, sie tatsächlich zu verstehen, recht groß ist. Überhaupt spricht sie ziemlich deutlich und übt neue Worte so lange, bis sie (zumindest halbwegs) glatt über die Lippen kommen. Das ist recht amüsant – wenigstens untertags, wenn sie aber beim Schlafenlegen ein besonders schönes Wort aufschnappt kann das schon mal länger dauern – und ziemlich lästig werden…

Aber den überwiegenden Teil unserer Zeit finde ich es überaus angenehm, dass sich die kleine Prinzessin jetzt richtig mitteilen kann: kein Rätselraten mehr, ob das Weinen Hunger, „Aua“, oder einfach nur „Mama kommen!“ bedeuten soll! Ein herrlicher Zustand 😉

Überhaupt ist sie ziemlich interessiert an fast allem, vor allem, wenn’s neu ist oder ein richtiges Erwachsenen-Trum, wie zum Beispiel die Kamera von Mama und Papa. Auf die passt sie auch richtig gut auf und ist immer sehr stolz, wenn sie die auch mal haben darf 🙂

Auch Blumen und Käfer sind immer interessant. Am wohlsten fühlt sie sich draussen, bei diesen Temperaturen würde sie am liebsten schon gleich nach dem Aufstehen raus. Auf’s Frühstücken kann man da getrost verzichten 😉 und auch das Mittagsschlaferl muss ja nicht wirklich sein …

Gut, daß wir einen Balkon haben, das gilt beinahe schon als „draussen“ 😀

Nicht nur bei der Sprache hat sich viel getan, auch motorisch ist sie richtig gut geworden: 2 oder sogar 3 „lullas“ (Schnuller) zu tragen ist überhaupt kein Problem mehr, so schwierige Aufgaben, wie Schlüssel umdrehen, Knöpfe auf- und zumachen und Schuhe wieder anziehen müssen aber noch geübt werden 😉 eine große Hilfe beim Schlüssel-Problem ist uns das Schlösser-Häuschen, das wir von einer lieben Freundin geschenkt bekommen haben: die darin versteckten Schnullis sind ein riesengroßer Anreiz, die verschiedenen Schlösser schnellstmöglich auf- und wieder zuzumachen 😀

Und auch bei der Fortbewegung auf 2 Beinen geht richtig was weiter; Mia kann ordentlich rennen und wie Tigger hüpfen. Unser allerliebstes Spiel ist aber (balan)cieren 🙂 ganz einfach, wenn Mama eine Hand hält, wird’s schon kniffelig, wenn man’s alleine versucht. Aber Mia ist ja stur – nein: beharrlich! – genug, nicht gleich beim ersten Mal aufzugeben 😉

Ab und zu macht sie mich auch ziemlich nachdenklich: wann bin ich denn erwachsen geworden? Wann hab ich aufgehört, ein Kind zu sein, und angefangen Mama zu sein? Naja, kindisch genug bin ich immer noch – und das Kind meiner Eltern werd ich immer bleiben 😀

Bis zum nächsten Mal also!
Andrea