Es ist schon neun Uhr, als wir aufwachen. Bei schönen Wetter (also, so schön, wie es in England eben sein kann: es regnet nicht 😉). Das ist auch gut so, denn heute wollen wir nach Lyme Regis fahren, Fossilien suchen.

Von hier aus ist es ungefähr eine Stunde Fahrt, wenn man sich den traut, auf den teilweise ziemlich engen Straßen fünfzig Meilen (etwa fünfundneunzig Kilometer) pro Stunde und mehr zu fahren. Auf der falschen Straßenseite. Mit einem kontinentalen Auto. Alles Gewohnheit 😉🙃

Als wir ankommen ist gerade Flut und der Strand nur durch Klettern zu erreichen, die Treppe steht noch unter Wasser. Also spazieren wir bei Sonnenschein (aber kühlen Wind) durch das hübsche Städtchen und holen uns Fish’n’Chips zum Mittagessen. (Die große Prinzessin ist nicht sehr begeistert, isst dann aber doch ein bißchen was…)

Dann ist es Zeit, zum Strand zurück zu gehen. Tatsächlich ist das Wasser schon an Rückzug und wir können losmarschieren Richtung Charmouth. In der Mitte zwischen den beiden Ortschaften ist (angeblich) die Chance groß, etwas zu finden. Direkt an der Wasserlinie soll man (angeblich) auch größere Ammoniten und Belemniten finden.

Auf unsrem Weg stolpere ich über ein paar schöne Teile von Ammoniteneinschlüssen und einen Teil einer versteinerte Muschel. der beste Ehemann und Papa von allen versucht sein Glück am Felsabbruch und findet tatsächlich eine ganz Menge Abdrücke. Aber am Spülsaum finden wir nichts, außer schönen Stücken von Meerglas.

Etwa eine Stunde nachdem die Ebbe ihren tiefsten Punkt erreicht hat, machen wir uns wieder auf den Rückweg, um rechtzeitig wieder zurück am Kai zu sein, bevor die Flut uns einsperrt.

Auf der Rückfahrt zum Campingplatz bleiben wir in Symonsbury stehen und „wandern“ auf den Colmers Hill, einen kegelförmigen Hügel, wo wir auch Abendessen/ Picknick machen, bis die Sonne untergeht und es zu kalt wird.

To be continued…