Für mich beginnt Weihnachten ja eigentlich schon Anfang Dezember. Wenn wir einen Adventkranz basteln, die Adventkalender aufhängen und die Wohnung weihnachtlich dekorieren.

Eine Woche vor Weihnachten haben wir meistens die Geschenke besorgt, Oma und Opa eingeladen, das Abendessen für den heiligen Abend überlegt und auch sonst alles organisiert (ich mag das ja, wenn alles klar und geordnet ist).

Und auch der Ablauf des heiligen Abends ist eigentlich immer der gleiche: der Baum wird schon am Vorabend gemeinsam geschmückt (wir helfen dem Christkind ein bisschen, weil es eh so viel zu tun hat mit dem Geschenken), am Vormittag bereite ich das Abendessen vor und decke den Tisch, damit wir später alles nur noch aufwärmen müssen und keinen Stress mit Kochen haben. Am frühen Nachmittag kommen dann die Großeltern, gehen drei Uhr gehen wir dann Richtung Kirche los. Um vier Uhr beginnt die heilige Messe, von der wir immer das ewige Licht mit nach Hause nehmen und die Strohsterne, die die Pfarrer verschenken.

Das wichtigste nach dem nach Hause kommen ist natürlich, ob das Christkind den schon da war. So schnell ziehen sich die Kinder normalerweise nicht aus 😋

Nach der Bescherung gibt’s Essen (nachdem schon alles vorbereitet ist, geht das ziemlich schnell). Dieses Jahr wollten wir statt des „traditionellen“ Tafelspitz lieber was Vegetarisches. Die große Prinzessin hat sich Braterdäpfel gewünscht, für uns Erwachsene hab ich Linsen – Curry gekocht. Und als Nachspeise hat’s natürlich Kekserl gegeben.

Der Abend war wirklich schön und harmonisch, so wie Weihnachten sein sollte.