Ich hab’s wieder getan: ich hab Schnullerfee gespielt! Und das kam so:

Am Dienstag in der Früh ist uns unsere Tagesmutter schon entgegengekommen – so sehr haben wir getrödelt. Der kleine Prinz hat sich also verabschiedet und ist mit seiner „Lina“ und den anderen Kindern auf einen Ausflug gegangen. Und ich bin in die Arbeit gefahren.

Am frühen Nachmittag habe wir uns dann auf dem Spielplatz wieder getroffen. Nach einer Weile hat der Prinz nach seinem „Holla“ (Schnuller) gefragt. Den hätte er am Spaziergang so weit aus dem Kinderwagen geworfen, dass er einfach  nicht mehr auffindbar gewesen wäre, erzählt mir P.
Aber der kleine Prinz lässt sich schnell ablenken, also muss ich nicht in die Wohnung laufen, um Ersatz zu holen. Den ganzen Nachmittag über fragt er zwar immer wieder nach dem Schnuller, quengelt kurz, lässt sich dann aber wieder mit anderen Dingen beschäftigen.

Ich überlege, ob ich dem Kleinen wirklich „schon jetzt“ den Schnuller wegnehmen möchte. Eigentlich hängt er nicht so sehr daran, wie damals die große Prinzessin. Der Nachmittag „ohne“ ist ganz gut gelaufen.
Also beschließe ich, es zu versuchen. Sollte das Einschlafen aber gar nicht funktionieren, bekommt er ihn wieder.

Zum Glück ist der Prinz auch richtig müde, als wir um halb neun Richtung Bett gehen. Beim Zähneputzen sehe ich endlich einen der letzten vier Backenzähne – also bekommt er noch eine kleine Portion Dentinox, damit er gut schlafen kann.
Einmal fragt er noch nach dem Schnuller, gibt sich aber gleich selbst die Antwort: „Holler?! Aaah, den hab ich ja weggeschmissen!“
Nach dem Gute-Nach-Lied dreht er sich auf die Seite, legt sich meine Hand auf den Bauch und ist innerhalb kürzester Zeit eingeschlafen. – Ohne seinen Schnuller!

Die Nacht ist allerdings nicht so angenehm: immer wieder wacht er auf, er vermisst den Schnuller wohl doch. Aber der Prinz gibt sich immer wieder mit ein paar Schlucken Wasser zufrieden, also schläft er ohne Schnuller weiter.

In den nächsten Tagen fragt er zwar immer wieder nach seinem Schnuller, sagt aber selber, dass er ihn gar nicht mehr braucht. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wacht er nur noch ein einziges Mal zum Trinken auf. (OK, jetzt hab ich’s verschrieen, aber das musste ich einfach für später festhalten 😉 )

Wie’s aussieht, haben wir’s geschafft: Konstantin braucht keinen Schnuller mehr!