Schon letztes Jahr haben wir versucht, unserer großen Prinzessin das Schwimmen beizubringen. Leider erfolglos. Sie hatte zu viel Angst, unterzugehen. Also ist sie weiterhin mit ihren Schwimmflügerln gepaddelt.

Heuer aber hat sie der Ehrgeiz gepackt: drei ihrer besten Freundinnen können schon schwimmen oder lernen es gerade.
Und weil der kleine Prinz gerade Ferien hatte (unsere Allerliebste Tagesmutter war im wohlverdienten Urlaub), hat der Opa Überstunden gemacht, und der beste Ehemann und Papa von allen hat die große Prinzessin in die Therme begleitet. Wer unsere Prinzessin kennt, weiß, wie ehrgeizig sie mit dem richtigen Lehrer sein kann. An diesem Abend hat sie mir nämlich ein Video gezeigt, das der beste Ehemann und Papa von allen gemacht hat – und sie beim Schwimmen zeigt!

Natürlich sind wir auf ihren Wunsch auch am nächsten Tag schwimmen gefahren – diesmal mit dem kleinen Prinzen.
Während die Große es kaum erwarten konnte, ins Wasser zu kommen, war der Kleine nicht einmal dazu zu bewegen, auch nur seine Hose oder das T-Shirt auszuziehen. Vom Ins-Wasser-gehen gar nicht zu reden. Erst als er nach über einer Stunde schweißgebadet und klatschnass von den vielen Lacken am Boden war, konnte ich ihn endlich ausziehen. Ins Wasser ist er aber trotzdem nicht gegangen – nur ein paar Schritte im knöcheltiefen Plantsch-Bereich.

Die Prinzessin ist währenddessen mit dem besten Ehemann und Papa von allen hin- und hergeschwommen und hat sogar Tauchversuche unternommen. Und das, obwohl sie es nicht einmal beim Haarewaschen ertragen kann, wenn ihr ein Tropfen Wasser ins Gesicht läuft. Und am Ende des Tages konnte sie nicht nur unter Wasser schwimmen und untertauchten, sondern auch einwandfrei schwimmen!
Jetzt muss ich mir weniger Sorgen machen, wenn wir im Sommer an den Badeteich fahren (nicht „gar keine“, aber immerhin 😉 ).