Und zwar ausgerechnet links, meiner „besseren“ Hand: der Knöchel am Mittelfinger ist abgesplittert und deshalb habe ich nicht nur eine todschicke Schiene, die eben diesen fixiert, sondern auch einen Gips bis zum Ellbogen. Damit ich meine Hand auch wirklich schone und nix bewegen kann. Dabei wollt mich der diensthabende Arzt zuerst gleich wieder wegschicken: das wäre ja nur ein geplatztes Äderchen … Ich bin erst einen Tag später ins Spital gefahren, weil ich die Hoffnung hatte, dass alles nicht so schlimm wäre und es von allein wieder gut würde …

Und natürlich hab ich nicht nix getan. Mit zwei Kindern, die ich den ganzen Nachmittag (mehr oder weniger) allein bereue, kann ich einfach nicht nix tun. Und deshalb gleich vier Wochen in Krankenstand gehen will ich auch nicht. Dann bin ich nämlich noch mehr eingeschränkt: Laufen gehen ist dann zum Beispiel nicht mehr drin und gerade das tut mir aber im Moment ziemlich gut.

Die Kinder finden den Gips übrigens ziemlich spannend, vor allem, seit sie drauf herumkritzeln und -malen dürfen. Die grosse Prinzessin hilft mir auch mit vielen Dingen und erkundigt sich hin und wieder, ob ich eh keine Schmerzen hätte und ob eh alles wieder gut wird.
Den kleinen Prinzen stört das harte Ding eher.

Mich auch – so eine eingegipste Hand kann ziemlich nervtötend sein (vor allem beim Wickeln, Umziehen, Frisieren, Kochen, Duschen, Schlafen, Autofahren – ist grade gar nicht möglich). Aber ich hab auch dazugelernt: meine rechte Hand ist jetzt um einiges geschickter geworden. Ein Rechtshänder werde ich wohl trotzdem nie werden und am einunddreissigsten März werd ich feiern, wenn der Gips nach vier langen Wochen endlich herunten ist 😉