Und zwar schon eine ganze Woche lang 😊

Ergeben hat sich das eher zufÀllig, denn eigentlich wollte ich bis zum zweiten Geburtstag des kleinen Prinzen zuhause bleiben. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Zum GlĂŒck ist eine sehr liebe Freundin Tagesmutter. Und zum (noch grĂ¶ĂŸeren) GlĂŒck hatte sie einen Platz fĂŒr den Prinzen frei. Zum (allergrĂ¶ĂŸten) GlĂŒck fĂŒhlt sich der Kerl wohl bei ihr. Er isst brav, spielt brav, schlĂ€ft mittags brav.

So kann ich mit gutem Gewissen vormittags arbeiten gehen. Auch damit habe ich GlĂŒck gehabt: in der neuen Abteilung hab ich nicht nur einen nette Chef, sondern auch nette Kollegen, die ich schon (fast) alle aus der Zeit vor meiner Karenz kenne. Und die Arbeit macht mir Spaß. 

Klar ist es anstrengend, morgens pĂŒnktlich aus dem Haus zu kommen. Aber die große Prinzessin hilft tĂŒchtig mit, zieht sich in Rekordzeit an (also weit unter 30 Minuten 😜) und geht (mehr oder weniger) anstandslos in den Kindergarten – das geht jetzt auch leichter, weil sie weiß, dass niemand daheim ist…

Zu Mittag geht es sich gerade aus, dass ich mit den Kollegen esse und trotzdem um kurz nach zwei Uhr zuerst den kleinen Prinzen und dann die große Prinzessin abhole.

Es tut mir (noch?/ momentan?) gut, den Vormittag ĂŒber außer Haus und unter Erwachsen ( und damit meine ich nicht-Eltern-der-Freunde-meiner-Kinder, obwohl ich auch die unheimlich gerne mag) zu sein und ĂŒber andere Themen als das Zahnen, die bevorstehende Einschulung oder ZornausbrĂŒche zu sprechen (obwohl das auch immer wieder Thema ist, fast alle in der Abteilung habe kleinere und grĂ¶ĂŸere Kinder).