Am Samstag war es wieder soweit: die große Prinzessin hat ihren – diesmal den sechsten – Geburtstag gefeiert.

Schon vor Weihnachten fangen wir an, uns Gedanken über die Feier zu machen – der Kindergarten ist zu und die meisten Kinder machen irgendwo Urlaub, müssen also rechtzeitig Bescheid wissen.

Das Thema ist der Prinzessin auch heuer schnell eingefallen: „Schnee und Eis. Aber nicht „Anna und Elsa“, weil die mag ich nicht!“

Zum Glück gibt es dazu so viel Dekorationsmaterial, sodass ich diesmal nur die Einladungen basteln musste.  Aber auch das war schnell erledigt: auf blauem Grund eine Schneeflocke, dazu auf der Innenseite der Einladungstext, fertig war de Karte. Eingeladen hat sie ihre sechs besten Freunde. Und die durften heuer kein Geschenk mitbringen. Ganz einfach war das nicht durchzusetzen – viele Kinder sind es nicht gewohnt, dass sich ein anderes nichts wünscht. Manche Eltern hatten ein schlechtes Gewissen – immerhin hatten ihre Kinder zu ihrer Feier von der Prinzessin ein Geschenk bekommen. Aber schlußendlich haben wir alle überzeugt 🙂
Als Geburtstagstorte hat sie sich ihren Lieblingskuchen gewünscht: Kakaokuchen, aber ohne Zuckerüberzug! Also ist es eine Schokoglasur aus weißer Schokolade geworden. Silberstaub darüber und blaue Sternchen drauf, sechs Kerzen – fertig! (So richtig begeistert waren die Kinder dann aber nicht – weisse Schoko kennt nicht jeder und schmeckt nicht jedem …)

Und dann war der herbeigesehnte Tag endlich da. Und obwohl ich schon am Vortag den Partyraum dekoriert habe, wären wir fast nicht fertig geworden mit unseren Vorbereitungen.
Pünktlich um drei Uhr sind unsere ersten Gäste aufgetaucht, haben ihre Eltern weggeschickt und haben sich’s erstmal am Tisch gemütlich gemacht. Am Anfang war die Stimmung ein bisschen gedrückt – ein Mädchen wollte gar nicht erst hereinkommen, ein anderes war traurig, als seine Mama gehen wollte. Aber nachdem wir die Torte gegessen und Spiel gespielt haben, waren alle wieder zufrieden. Die drei Stunden bis zum Abholen sind im Nu vorbeigegangen. Was zu einem großen Teil auch an der Pizza gelegen hat, die der beste Ehemann und Papa von allen gebacken hat.

Zum Schluß haben – wie jedes Jahr – die Eltern wieder beim Aufräumen geholfen. Es war ein schönes Fest, aber ich bin froh, dass es vorbei ist 😉