Und das ausgerechnet am dritten Adventwochenende.

Angefangen hat es schon am Donnerstag, als die Tagesmutter angefragt hat, ob ich den kleinen Prinzen zu ihr bringen würde, obwohl ihr eigener Sohn krank wäre.
Die Entscheidung ist mir dann aber abgenommen worden, als die Großeltern die Kinder schon früher nach Hause gebracht haben, weil sich der Prinz mehrmals übergeben musste. 

Zum Glück ist er wohl sehr hart im Nehmen: er hat kaum geweint, brav immer wieder Wasser und Ter getrunken und ist bald schlafen gegangen. Und schon in der Nacht ist es ihm viel besser gegangen, lediglich stärker Durchfall ist ihm geblieben.

Am Freitag (der war in Österreich ein Fenstertag) dürfte für große Prinzessin vom Kindergarten daheim bleiben und Kekse backen. Gegen vier hat sie dann über Bauchschmerzen geklagt, eine halbe Stunde später musste auch die sich übergeben.

Und pünktlich zu Mitternacht, als ich schweissüberströmt aufgewacht bin, weil ich vergessen hatte, den Adventkalender für den nächsten Tag zu befühlen, hat es mich auch erwischt. Gegen vier musste ich dann den kleinen Prinzen in die Obhut vom besten Ehemann und Papa von allen übergeben, ich konnte mich beim allerbesten Willen nicht mehr um ihn kümmern.

Zum Glück ist der beste Ehemann und Papa von allen verschont geblieben und kümmert sich um uns. Mit Hilfe von Oma und Opa, die den Prinzen heute Nachmittag geholt haben.