Ich selber geh nicht gern ins Kino. Bestenfalls ein paar Mal im Jahr sind wir ins Kino gegangen, als wir noch keine Kinder hatten. Und immer nur, wenn der beste Ehemann und Papa von allen gehen wollte 🙂

Die große Prinzessin hat einmal mit dem Kindergarten einen Ausflug ins Kino gemacht und ist nach ein paar Minuten mit einer Betreuerin geflüchtet: zu laut, zu viel, zu hell.
Und für eine lange Zeit war Kino kein Thema für sie.

Bis letzte Woche. Der beste Ehemann und Papa von allen hat sie gefragt, ob sie mit ihm „Findet Dorie“ anschauen wollte. Und tadaaa: sie hat Ja! gesagt. Und uns die restliche Woche damit gelöchert, wann denn nun endlich, endlich Samstag Nachmittag wäre.

Am Samstag war sie dann aber doch ein bisschen nervös und hat den besten Ehemann und Papa von allen vorsichtig gefragt, ob sie denn mit der Mama statt mit ihm gehen könnte.
Also war ich am Samstag, nach fast sieben Jahren wieder, mit unserer Großen im Kino. Mit allem Drum und Dran: Popcorn, Getränk und ordentlich viel Aufregung 🙂

Die ist gleich noch ein bisschen mehr geworden, als an der Kassa gar nichts mehr ging und unser Film eigentlich schon anfing. Auch unsere Erklärungen, dass vorher noch Werbung laufen würde, hat sie nicht beruhigt. Endlich konnten wir dann in den schon dunklen Saal, ganz weit nach vorne in die Mitte.

Zuerst war es ihr zu laut (warum Werbung wird immer lauter geschalten? Kaufen die Leute dann mehr?), aber nachdem das überstanden war und ein wirklich herziger Kurzfilm gezeigt wurde, war sie Feuer und Flamme! Sie hat richtig mitgefiebert mit Dorie, Marlin und Nemo. Nach dem Film hat sie ungefähr eine Million Fragen gestellt: warum hat der das gemacht? Warum sie die dahin geschwommen? Warum ist die so vergesslich?
Und am Abend beim Schlafengehen hat sie dem besten Ehemann und Papa von allen eine Zusammenfassung erzählt.

Ich glaube, aus ihr wird noch ein echter Kino-Fan 🙂