Ich bin an einem Sonntag geboren und Sonntagskinder sind ja bekanntlich Glückskinder. Und ich muss sagen, ich kann mich wirklich nicht beklagen: ich habe zwei wunderbare Kinder, den besten Ehemann und Papa von allen, wohne in einer tollen Wohnung in schöner und kinderfreundlicher Umgebung (soweit das in Wien möglich ist) und habe gute Freunde auf die ich mich verlassen kann.
Und: ich finde regelmäßig glücksbringende vierblättrige Kleeblätter 🙂

Weil nicht nur die Kleeblätter schön sind, sondern auch die dazugehörigen Blüten hab ich die mal genauer unter die Lupe, beziehungsweise vor die Makrolinse genommen.

Als Glücksklee zählt ja nur der „echte“ Klee Trifolium, Sauerklee (von dem gibt es Züchtungen, die ausschließlich vier Blätter haben) zählt nicht! Und man muss ein vierblättriges Kleeblatt finden, ein gesuchtes bringt (angeblich) Unglück (ebenso ein fünfblättriges).

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Warum es eigentlich vierblättrige Kleeblätter gibt, ist noch nicht so richtig erforscht. Vor einigen Jahren (sechs sind es – eine kleine Ewigkeit in der Wissenschaft, aber was Neueres kann ich euch nicht bieten) gab es eine Studie, die ein rezessives Gen dafür verantwortlich macht; aber auch Umwelteinflüsse haben einiges mitzureden.

 

IMG_4820Außerdem weiß niemand so genau, wie selten oder häufig so ein Glücksblättchen eigentlich ist. Die Angaben schwanken z.wischen  einer Wahrscheinlichkeit von 1:100 bis 1:10000. So häufig, wie ich sie finde, denke ich eher, es wird eher jedes hundertste oder tausendste und nicht erst jedes zehntausendste Kleeblatt ein vierblättriges sein. Aber das sind nur Vermutungen.

Die Blütenblätter haben wir als Kinder übrigens vorsichtig ausgezupft und ausgelutscht – der Nektar schmeckt nämlich nicht nur den Bienen. Heute lasse ich ihn lieber den fleissigen Insekten – die brauchen ihn dringender als ich 😉

Meine Kleefotos schicke ich auch diesen Montag wieder zum MacroMonday und zu Ms Figino.