Essen wird in unserer Familie nicht besonders zelebriert. Momentan schaffen wir’s oft nicht einmal, gemeinsam zu frühstücken, obwohl mir das eigentlich sehr wichtig ist.
Zu Mittag sind wir dann alle aufgeteilt: der beste Ehemann und Papa von allen im Büro, die große Prinzessin im Kindergarten und der kleine Prinz mit mir zuhause.
Und am Abend kann der beste Ehemann und Papa von allen meist erst dann heimkommen, wenn wir anderen schon gegessen haben …

Dementsprechend ist bei uns niemand wirklich auf’s Essen fixiert. Besonders für die große Prinzessin ist das eher eine Nebensache, eine Notwendigkeit.
Mit einer Ausnahme: Der kleine Prinz isst gerne und fast alles. Bei gekochten Erdäpfeln rastet er regelmäßig aus, weil es gar nicht schnell genug gehen kann. Sein Schafmilchjoghurt muss der beste Ehemann und Papa von allen immer teilen. Bananen kann man gar nicht schnell genug schälen. Und der all-time-favorite: Apfel – mit oder ohne Schale (die spuckt er fein säuberlich abgenagt wieder aus).
Es gibt auch nur Weniges, das er nicht essen mag: Spargel und Kuchen. Trockenobst.
Wann immer er Essen sieht oder riecht wird er ganz unrund, bis er etwas davon zu kosten bekommen hat. Oft wacht er auf, wenn ich koche während er sein Schläfchen hält.

Auch für das Kochen an sich interessiert er sich. Er sitzt im Babytuch, während ich koche. Nur das Kleinschneiden ist total lästig: Manches kann man ungekocht nicht essen – das ist total unfair!

Dabei mache ich mir aber keine Gedanken, dass er zu dick werden könnte. Er ist zwar ein festes Bröckerl (also recht schwer), aber auch ziemlich groß für sein Alter. Außerdem ist er den ganzen Tag auf seinen kleinen Beinchen unterwegs – da braucht er die Kalorien 🙂

So, jetzt aber ab in die Küche 🙂