Das war also unser langes Wochenende in fernen Ländern. Vier sehr aufregende, anstrengende und wunderschöne Tage liegen hinter uns.

Die Koffer habe ich schon in der Woche vorher begonnen einzupacken.

Am Donnerstag Abend haben wir die letzten Sachen reingequetscht und sind mit Kind und Kegel zum Flughafen gefahren, um unser Gepäck samt Konstantin’s Kindersitz in Ruhe aufgeben zu können. (Für die restlichen Fahrten in Wien hatte ich ja einen Ersatz besorgt.)

Mia war schon da sehr aufgeregt und ist wie eine kleine Rakete durch den Flughafen geflitzt. Konstantin ist dagegen einfach eingeschlafen.

Am Freitag in der Früh wollte Mia unbedingt nocheinmal in den Kindergarten! Da staunt ihr, gell?! Naja, der Osterhase war da und hat jedem Kind ein Nesterl gebracht, da wollte auch die große Prinzessin nicht leer ausgehen.
Ich hatte Zeit, die letzten paar Handgriffe zu erledigen.

Zu Mittag sind Oma und Opa gekommen, sind mit dem kleinen Prinzen spazieren gegangen und ich hab noch ein bisschen Zeit mit meiner Großen gehabt. Sie wollte nocheinmal wissen, wie das so ist mit dem Fliegen, ob sich eh jemand um ihre Fische kümmert (Danke!!) und ob eh niemand in unsere Wohnung einziehen würde. Das und die fremde Sprache wären ihre größten Sorgen.

Dann war es endlich so weit: der beste Ehemann und Papa von allen ist sehr früh aus der Arbeit gekommen, wir haben unser Handgepäck ins Auto verstaut und sind losgefahren!

Jetzt hat sich gezeigt, wie gut es war, schon am Vorabend einzuchecken: der Flughafen war randvoll, die Schlangen an den Schaltern endlos. Wir konnten einfach daran vorbei spazieren und zur Sicherheitskontrolle gehen. Natürlich habe ich in der Aufregung das Glaserl mit Babynahrung und ein schon vorher angebrochenes Flascherl vergessen aus dem Rucksack zu nehmen. Das hat mir eine Spezialbehandlung eingebracht …

Im Duty Free haben wir noch Wasser gekauft, damit Mia beim Start und der Landung etwas zu trinken hat. Und dann war’s schon Zeit, ins Flugzeug zu steigen. Mit den beiden Kindern durften wir zuerst einsteigen, damit wir uns sortieren konnten, bis die anderen Passagiere einsteigen.

Die große Prinzessin konnte den Start schon gar nicht mehr erwarten und hat richtig gejubelt, als der Flieger  endlich so richtig Gas gegeben hat und abgehoben ist. Konstantin hat’s verschlafen. Mia hat den Druckausgleich dank Trinken gut geschafft, dem kleine Prinzen scheint es aus gelungen zu sein, aufgewacht ist er jedenfalls erst ungefähr vierzig Minuten vor der Landung. Solange ich mit ihm spazieren gegangen bin, war er auch zufrieden 🙂

Und die anschließende Autofahrt zu unseren Freunden -wir durften in ihrem Haus wohnen – hat er wieder  großenteils verschlafen.


Die Nacht war für uns Erwachsene kurz, die Zwerge haben aber super geschlafen. Nach einem Frühstück, das uns V. schon in den Kühlschrank beziehungsweise in die Küche gestellt hat (Danke 😘) haben wir auf eigene Faust die Ortschaft ge-/ besucht – und sind ein bisschen verloren gegangen …🤔

Auf dem Weg zum Mittagessen (das übrigens fantastisch war!) und beim Verdauungsspaziergang danach haben unsere Freunde uns dann aber alles Interessante gezeigt 🙂

 Am Abend haben wir dann noch den Bauernhof von V’s Familie besucht, ein riesenhaftes Pferd gefüttert, junge Stiere bestaunt und ein paar Tage alte Lämmchen streicheln dürfen!

Nach so einem aufregenden Tag waren wir alle streichfähig und sind zeitig ins Bett gefallen.

Sonntag war dann der Tag der Tage. Der Grund warum wir überhaupt so weit geflogen sind: W’s Taufe. Gegen Mittag hat uns R. „g’sack’lt“ (fein gemacht) abgeholt und wir sind in den Nachbarort zur Kirche gefahren.

Die Zeremonie (anglikanisch) war sehr persönlich und wunderschön! Anschließend gab’s einen Empfang mit Kleinigkeiten zum Essen. Zuerst waren die vielen fremden Menschen für unsere Große zu viel, aber zum Schluss wollte sie gar nicht wirklich gehen …

Zum Ausgleich haben wir noch einen Spaziergang unternommen, an der verfallen Abby vorbei, hinunter zum Spielplatz und wieder zurück „nach Hause“.

Und am letzen Tag haben sich unsere Freunde etwas besonderes ausgedacht: ein Ausflug zum Meer!   Dafür hat die große Prinzessin sogar die einstündige Autofahrt auf sich genommen. Denn das Meer, das wollte sie immer schon einmal sehen.

Beide Kinder haben es richtig genossen, haben am Strand im Sand gespielt, Sandburgen gebaut und Muscheln gesammelt.

 Leider mussten wir schon nach nur drei Stunden wieder aufbrechen, um unseren Flug zu erreichen.

Auch der Heimflug ist problemlos

 verlaufen. Mia hat gespielt, Konstantin hat geschlafen.

Wir vermissen unsere Freunde, D. und vor allem unser kleines Patenkind jetzt schon so sehr, dass wir  schon planen im Sommer wieder hinzufliegen.