Das vergangene Monat könnte man mit einem Wort zusammenfassen: „Mobilität“:

Der kleine Prinz hat seine Technik, am Popo durch die Wohnung zu rutschen perfektioniert. Zumindest wenn er Socken an hat. Er lehnt sich nämlich weit nach vorne und zieht sich mit den Händen weiter … ich kenne bequemere Arten des Reisens 😉
Und er mittlerweile auch: vor ungefähr einer Woche hat er sich nämlich an den Händen vom besten Ehemann und Papa von allen mit aller Macht hochgezogen und seine ersten, sehr wackeligen Schrittchen gewagt!
Ich hätte ja mein letztes Hemd gewettet, das dieses Kind krabbeln wird – die große Prinzessin hat das ja (auch) ausgelassen. Gut, dass ich es nicht getan habe 😉 Die nächsten paar Wochen könntet ihr mich also gebückt mit Kinderpfötchen in den Händen antreffen, wenn der kleine Prinz Lust auf einen Spaziergang hat.
Wenn ich – beziehungsweise meine Hände – gerade nicht zur Verfügung stehe(n), tut’s auch ein Sessel, der Couchtisch oder die Couch. Wirklich glücklich ist er dann aber nicht, weil er ja nicht hingehen kann, wo er möchte.

Und er weiß genau was er möchte! Wenn er nicht gerade auf seinen eigenen Beinen unterwegs ist, nutzt er meine: er zeigt, wo es hingehen soll und ich gehe.
Zur Zwischenwand zum Stiegenaufgang – weil es total interessant ist, beide Seiten ein und der selben Wand zu betrachten.
Zum Lichtschalter – weil es aufregend ist, den Schalter zu drücken und es wird hell oder dunkel.
Zur Zimmerpflanze – weil die Blätter so schön grün sind (und knacken, wenn man sie zerdrückt – und Mama so lustige Geräusche macht, wenn sie draufkommt …)
Zur Balkontüre – weil man die ganzen Hof und den Spielplatz überblicken kann, ohne dabei gesehen zu werden.
Zur Wohnungstüre – weil der Türspion so fürchterlich interessant ist.

Das alles macht sehr, sehr müde. Trotzdem reichen dem kleinen Prinzen meist zwei Schläfchen – am Vormittag zwischen zehn und elf. Und am Nachmittag zwischen zwei, halb drei bis etwa halb vier.
Abends ist er dafür schon um acht Uhr so müde, dass ihm die Augen schnell zufallen. Die beiden Flascherl in der Nacht fordert er nach wie vor ein – sei’s ihm gegönnt 😉

Untertags isst er immer weniger Gläschen, dafür immer mehr vom „Erwachsenenessen“. Wählerisch ist er dabei immer noch nicht, Hauptsache von Mamas Teller …
Danach ist meistens zusätzlich noch ein Flascherl fällig.

Konstantin wiegt nicht ganz neuneinhalb Kilo – die Kleidergröße achtzig sitzt immer noch locker.