Und wieder ist wahnsinnig viel passiert dieses Monat!

Unser kleiner Prinz ist ein bisschen mobil geworden: er rutscht im Sitzen auf seinem Popo durch die Wohnung 🙂 zwar nicht schnell, aber einigermaßen dorthin, wo er hin möchte.
Meist knickt dabei sein rechter Fuß nach hinten, als ob er gleich zu krabbeln beginnen würde. Seine kleinen Ärmchen tragen aber (noch) nicht sein Gewicht, und so ist es schon passiert, dass er vorn über gefallen ist. Also ist er sehr, sehr vorsichtig und überlässt das Krabbeln (noch) seinem älteren Kumpel J.
Trotzdem habe ich schon unseren Wohnzimmertisch auf- und ausgeräumt und alle Dinge, die gefährlich für den kleinen Mann sind (oder die nicht in seinem Goscherl landen sollen), im Kasten verstaut. Auch die Steckdosen haben wir schon abgedeckt – wer weiß, auf welche lustigen Ideen der kleine Prinz kommt. Interessant sind die Dinger ja!

Im Sitzen ist er schon sehr stabil, dreht sich in alle Richtungen, lehnt sich oft weit nach vorn oder die Seite, um ein Spielzeug zu ergattern und kann sich schon gut abfangen, wenn er droht, umzufallen – auch nach hinten.

Im Liegen kann er sich schon gut auf den Bauch und zurück drehen, manchmal denke ich, jetzt versucht er sich aufzusetzen, aber es klappt einfach noch nicht.

Er liebt es, wenn wir ihn unter den Armen festhalten und „stehen“ lassen – was sich da alles entdecken lässt! Er drückt sich aber auch weiterhin hoch, wenn wir ihn am Schoß halten. Überhaupt strampft er grade sehr gerne – am liebsten gegen ein Hindernis. Als würde er seine Beine trainieren …

Beim Essen ist er weiterhin nicht besonders wählerisch. Zur Zeit sind Nudeln, Obst und Gemüse sehr gefragt. Mit einem Stück Brot kann er nicht viel anfangen, auch wenn er gerne eines hat, wenn auch wir welches essen. Mit zwei Zähnen ist das Essen aber auch viel einfacher geworden.

Apropos Zähne: die werden natürlich jeden Morgen geputzt. Dafür hat er ein eigenes Bürsterl für die elektrische Zahnbürste bekommen: die Handzahnbürste ist total uninteressant, weil die drei Großen ja auch elektrisch putzen … Das Vibrieren scheint auch wirklich gut zu tun, er genießt es jedenfalls.

Konstantin ist immer noch ein braver Schläfer – die eine Horror-Nacht mal ausgenommen:
Er schläft meist beim Mia-in-den-Kingergarten-bringen im Tragtuch ein – eine Stunde habe ich dann Zeit zum Spazierengehen, ausrasten, Wohnung „sauber“ machen.
Zu Mittag macht er dann sein nächstes Schläfchen. Entweder schon bevor wir Mia wieder abholen, oder er schläft auf dem Weg dorthin ein. Diesmal dauert’s länger, bevor er wieder aufwacht: meist schläft er zwei Stunden.
Bevor der beste Ehemann und Papa von allen nach Hause kommt schaut der kleine Prinz nochmal im Träumeland vorbei und geht meistens zwischen halb neun und neun schlafen.
Erst gegen zwei Uhr verlangt er sein erstes Flascherl, um circa halb fünf sein zweites. Um kurz nach sieben ist Tagwache – wenn alles seinen normalen Gang geht, habe ich also keinen Grund, mich zu beschweren 😉

Im letzten Monat ist er sehr anhänglich geworden. Es genügt ihm nicht mehr, zwischen meinen Füßen zu spielen, während ich koche. Er sitzt nicht gerne neben mir auf seiner Krabbeldecke. Schon nach wenigen Minuten verzeiht er sein Gesicht, streckt die Arme nach mir aus und möchte nur noch auf den Arm genommen werden. Jetzt bin ich mehr denn je froh über mein Babytuch, so kann ich mein Bröckerl bei mir haben und hab trotzdem die Hände frei.

Beide Kinder haben sich immer noch gern – oder mögen sich immer lieber. Konstantin grinst immer, wenn er Mia sieht und die große Prinzessin freut sich, dass ihr kleiner Bruder jetzt schon viel mobiler und robuster ist. Klar, sie ist trotzdem immer wieder eifersüchtig auf ihn, und es wird vermutlich auch immer Situationen geben, in denen sie lieber wieder ein Einzelkind wäre, aber im Großen und Ganzen ist sie froh, dass sie ihn hat.

Konstantin wiegt etwa neuntausendzweihundert Gramm und trägt Kleidergröße achtzig – ein bisschen locker 🙂