Seit dem 23. Dezember hat der beste Ehemann und Papa von allen frei. Das erste mal seit Konstantin’s Geburt ist er länger als ein Wochenende daheim: ganze drei Wochen! Richtige Ferien also 😊
Wir haben uns seither richtig treiben lassen. Spät aufstehen – naja, ich nicht so: Konstantin ist um Punkt acht Uhr munter -, spät frühstücken, Mittagessen. Zwischendurch einen Ausflug. Abendessen, spät schlafen gehen – Mia ist selten vor zehn Uhr im Bett gewesen.
Trotzdem freue ich mich schon, wenn wir wieder einen geregelten Tagesablauf haben.

Damit wir wirklich keinen Stress mit all den Vorbereitungen für Weihnachten bekommen, hat Mia am Tag vor Weihnachten mit ihrem Opa den Christbaum besorgt – wir helfen nämlich dem Christkind: den Baum kaufen und schmücken wir selbst, damit das Christkind genug Zeit für die Geschenke hat 😋
Am Nachmittag haben wir auch noch mit dem Schmücken begonnen. Mia konnte es einfach nicht abwarten 😄

Der Weihnachtstag war dann auch relativ entspannt: fertig schmücken, nocheinmal drüber saugen (ich habe schon Wochen vorher begonnen, alles aufzuräumen und dann möglichst Ordnung  zu halten), den Tafelspitz und die Erdäpfel kochen. Als Oma und Opa kamen musste ich nur noch den Tisch decken.
Alles sehr entspannt also.

Um vier Uhr beginnt die Kindermette, die wir mit Mia jedes Jahr besuchen. Heuer waren wir ein bisschen spät dran, mit zwei Kindern braucht man einfach länger. Konstantin ist schon auf dem Weg zur Kirche eingeschlafen, hat dann aber immer zu weinen begonnen, wenn gesungen wurde. Und Mia ist wie jedes Jahr in der Mitte des Hauptganges auf dem Kasterl für die Gebetsbücher gesessen und hat brav zugehört.
Aber eigentlich hat sie nur darauf gewartet, dass wir wieder nach Hause gehen konnten, dass das Christkind ihre Geschenke gebracht hat 🙂

Und das Christkind war brav: ein ganzer Berg Geschenke ist unter unserem Baum gelegen – das beste: eine Gitarre und eine Elfe, die wirklich fliegen kann (ein Gummiringerl und ein paar Zahnräder machen’s möglich).
Konstantin wurde auch bedacht: mit seinem Mercedes-Bobbycar flitzt Mia seither durch die Wohnung 😛

Die Tage nach Weihnachten waren wir viel unterwegs: Essen bei den Schwiegereltern und viel spazieren. Am Dienstag haben wir dann lieben Besuch bekommen.

Und dann war das Jahr auch schon um und Sylvesters stand vor der Tür. Der beste Ehemann und Papa von allen hat mit Mia ein paar Raketen besorgt – leise natürlich, weil sie große Prinzessin Lärm nicht ausstehen kann. Schon am Tag davor haben sie ein paar gezündet und zum Jahreswechsel sind wir ein Stück aus der Stadt hinausgefahren und dort haben die beiden unser privates Feuerwerk gestartet. Ich hab’s vom Auto aus beobachtet – Konstantin hat zu dieser nachtschlafenen Zeit natürlich geschlafen.

Und am Tag darauf hat’s geschneit! Es war wunderschön: gleich in der Früh beim Aufwachen eine weisse Landschaft und leisen Schneefall zu sehen.
Klar, dass Mia völlig aus dem Häuschen war und wir unbedingt nach draussen gehen mussten, Schneemann bauen und Schneebälle werfen. Wir haben echt Spaß gehabt, bis wir völlig durchnässt und erfroren wieder reingehen mussten.
In den nächsten Tagen waren wir immer wieder mit dem Schlitten draussen – auch wenn nur ein paar Zentimeter Schnee gelegen sind hat es doch gereicht: hinterm Zentralfriedhof gibt’s einen Hügel. Den sind Mia und der beste Ehemann und Papa von allen sicher hundert Mal runtergerutscht 🙂

Erst gestern hat es angefangen zu tauen 😦

Und morgen steht Mia’s Geburtstagsfeier an – die plane und bereite ich schon seit dem zweiten Weihnachtsfeiertag vor 🙂