Als der kleine Prinz ganz frisch war, hat er das gemacht, was alle Neugeborenen tun: essen und schlafen. Sehr ausgiebig schlafen. Stundenlang. Auch nachts (und dafür bin ich ihm wirklich sehr, sehr dankbar!)

Nach etwa acht Wochen hatte er dann aber besseres zu tun, als zu schlafen. Zumindest tagsüber. Nachts hat er auch weiterhin recht brav geschlafen.

Und jetzt mit vier Monaten hat er tagsüber noch viel mehr zu tun. Sitzen, alles angreifen – begreifen, in den Mund stecken und kosten, daran ziehen oder dagegen zu drücken. Zum Schlafen hat der kleine Mann also fast gar keine Zeit mehr.
Morgens um etwa sieben Uhr, manchmal auch um halb sieben, ist Konstantin munter. Und fast immer ist er gut aufgelegt – spätestens nach dem Windelwechseln lacht und gluckst er.
Nach dem Frühstück kommt er ins Tragtuch und schläft dort meistens bald ein. Vom Mia-in-den-Kindergarten-bringen und meiner Morgenrunde bekommt er meistens nichts oder nur sehr wenig mit. Erst gegen halb elf wacht er wieder auf.
Das nächste Schläfchen macht er meistens erst, wenn ich Mia wieder vom Kindergarten abhole. Bis vor kurzem hat er gegen zwölf Uhr auch noch ein Power-Nap eingelegt – den hat er grade abgeschafft. Zwei Stunden habe ich mit Mia, dann wacht der kleine Bruder wieder auf.
Meistens ist er am Nachmittag dann wieder viel zu beschäftigt, neue Dinge zu lernen, um zu schlafen und so fängt er gegen fünf Uhr zu quengeln an, weil er eben doch müde ist. Für ein kurzes Schläfchen reicht es dann aber doch meist.
Erst, wenn der beste Ehemann und Papa von allen nach Hause kommt und oft erst, wenn Mia schon schläft, ist es auch für den kleinen Mann an der Zeit, sich ins Bett – ähm, auf den Papa – zu legen.

In der Nacht ist er ein echt friedliches Baby: von etwa neun oder halb zehn Uhr bis mindestens zwei Uhr schläft er – oft auch bis vier oder halb fünf. Essen will er dann meist aber nicht, oder nicht viel. Er rappelt ein bisschen herum, nimmt ein paar Schlucke und schläft wieder ein.
Alle zwei Stunden wiederholt sich das und gegen halb sieben fängt ein neuer Tag an.

Ich bekomme also eigentlich recht viel Schlaf. Vor allem dafür, dass ich ein kleines Baby daheim habe. Trotzdem reicht es mir nicht immer. Und ab und zu darf ich dann am Wochenende ausschlafen, während der beste Ehemann und Papa von allen und die große Schwester auf Konstantin aufpassen.
Mir geht’s gut 🙂