Gestern war es also soweit: bei Anbruch der Dunkelheit durften sich die Eltern vor dem Kindergarten erwartungsvoll versammeln und auf die mit selbstgebastelten Laternen ausgestatteten Sprösslinge warten.
Das Blitzlichtgewitter war unbeschreiblich, als das erste Kinderpaar aus der Tür kam. Wie bei einer Pressekonferenz 😋

Dieses Jahr hat Mia sich nicht nur darauf gefreut, sondern auch mitgemacht. Ich hab sie dieses Jahr auch nicht, wie in den vergangenen Jahren, um zwei Uhr abgeholt, nur um sie um zwei Stunden später wieder hin zu bringen. Das hat sicherlich Stress rausgenommen. Außerdem hat die Erzieherin die Kinder nicht nur auf das Fest, das Singen, das gemeinsame Gehen vorbereitet, sondern sie auch im Garten ordentlich gescheucht. So haben sie viel Anspannung abbauen können und konnten sich viel besser konzentrieren.

Die Kinder kamen also paarweise aus dem Kindergarten, die Eltern, Verwandten, Schaulustigen haben eine – recht schmale – Gasse gebildet, in der die Kinder ums Haus bis zur großen Wiese hinte Haus gezogen sind. Dort haben sich die Kinder – innerhalb einer improvisierten Absperrung, damit sie nicht zwischen all den Erwachsenen verloren gehen – im Kreis aufgestellt. Die Laternen haben in der inzwischen eingebrochen Dunkelheit wunderschön geleuchtet.
Die Erzieherinnen und die Kinder haben sich ordentlich ins Zeug gelegt und wunderbar gesungen. Zuerst gemeinsam, dann jede Gruppe extra und zum Schluss ein gemeinsames Abschiedslied. Die ganze Zeit über hat der kleine Prinz brav im Tragtuch verbracht – zuerst schlafend, nach einem Flascherl auch munter.

Mia, die ja schon seit zwei Wochen übt, hat fleißig mitgesungen. Sie war so stolz, dass der beste Ehemann und Papa von allen genau rechtzeitig von der Arbeit gekommen ist und sie ihm zeigen konnte, was sie alles einstudiert hatten. 

Nachher gab es Kipferl und Punsch und Mia ist mit ihrer Freundin am Spielplatz herumgeteufelt 🙂 nach eineinhalb Stunden könnten wir sie endlich dazu bewegen, nach Hause zu gehen.

Schön war’s!