Gestern war es zwei Monate her, dass Konstantin zur Welt gekommen ist. Ich fasse es nicht, wie schnell diese Zeit verflogen ist! Unser Leben fühlt sich schon so an, als wären wir immer schon zu viert gewesen.

Konstantin und ich sind immer die ersten, die in der Früh munter werden; meist so zwischen halb sieben und sieben Uhr. Dann bekommt er sein Flascherl und eine frische Windel – in der Nacht wird er meistens nicht gewickelt. Dann gehe ich mich mal waschen, während der kleine Prinz in seinem Autositz liegt und mir zusieht (eine Wippe haben wir nicht – der Autositz ist ausreichend). Unter der Woche läutet dann um halb acht der Wecker vom beste Ehemann und Papa von allen. Ich gehe mich anziehen und helfe Mia beim Aufstehen, der Morgentoilette und beim Anziehen (letzteres nur sehr ungern, weil sie immer sehr viel Theater macht). Währenddessen hat der beste Ehemann und Papa von allen entweder Zeit sich selbst fertig zu machen oder er betreut unser Zwucki – je nachdem, wie gut der aufgelegt ist.

Oft geht sich dann noch ein gemeinsames Frühstück aus, bevor Mia in den Kindergarten und der beste Ehemann und Papa von allen arbeiten geht. Der kleine Mann schläft derweil im Tragtuch. 

  
Bis circa zehn Uhr hab ich dann Zeit, ein bisschen aufzuräumen, Wäsche zu waschen oder mich einfach nur auszuruhen. Dann will auch Konstantin mal seinen Spaß mit Mama.

Um halb zwölf fange ich an, mein Mittagessen zu kochen – Konstantin schaut mir meist vom Autositz aus zu. Wenn ich mich dann zum Essen hinsetze bekommt auch er Hunger und sein Flascherl. Und wenn wir beide gegessen haben ist es auch schon Zeit für sein Schläfchen. Mit Konstantin im Tragtuch hole ich Mia vom Kindergarten. Am Nachmittag braucht Mia dann Programm: ihre beste Freundin treffen, zum Spielplatz gehen, malen, spielen oder – wenn uns gar nix mehr einfällt – fernsehen. Konstantin schläft derweil bis etwa drei oder vier Uhr. Wenn er munter wird ist er immer dabei – und Mia „erträgt“ das ziemlich gut, kommt immer wieder zu ihm, um ihr kleines Brüderchen zu streicheln (und sich selbst streicheln zu lassen) oder ihm ein Bussi aufzudrücken.

  
Gegen sechs Uhr gibt es Abendessen – um diese Zeit kommt auch der beste Ehemann und Papa von allen oft von der Arbeit heim. Dann will Mia ihre Exklusivzeit mit mir und Konstantin hält den besten Ehemann und Papa von allen auf Trab. Meist schläft er nochmal eine Stunde lang, bevor pünktlich zu Mia’s Bettzeit seine Quengelstunde beginnt. Der arme beste Ehemann und Papa von allen hat also nach einem anstrengenden Arbeitstag einen anstrengenden Sohneman, denn Mia geht nur mit mir ins Bett.

Oft schläft der kleine Kerl schon, wenn ich mit Mia „fertig“ bin. Gegen zehn Uhr gehe ich mit ihm schlafen, meist ist er dann schon im Reich der Träume, wacht aber nochmal auf, wenn er ins Bett gelegt  wird. Dann kriegt er noch sein Flascherl und eine frische Windel. 

In normalen Nächten schlafen wir bis etwa zwei Uhr, bevor die nächste Mahlzeit ansteht. Um drei und um fünf weckt er mich wieder. Er wird dabei selten laut, sondern wetzt nur wild hin und her. Zwischen fünf und sieben schläft er dann nicht mehr sehr gut, rudert oft mit Armen u d Beinen. Und um sieben Uhr fängt dann der nächste Tag an 🙂

Der kleine Lausbub schläft aber nach wie vor nur auf dem Bauch, aber ich mache mir zunehmend weniger Sorgen … die Gewohnheit …

Hier habe ich noch ein paar „erste Male“ aufgeschrieben:

20.8.2015: erster Ausflug (zum Flughafen); Konstantin verschläft alles ☺️

30.7.2015: erstmals gebadet – geweint

7.8.2015: ich gehe zum ersten Mal wieder schwimmen (Apetloner Badeteich)

10.8.2015: zum ersten Mal Nägel geschnitten 

15.8.2015: zum ersten Mal mit beiden Kindern allein Auto gefahren – zu M’s Geburtstagsfeier nach Sommerein – beste Ehemann und Papa von allen am Motorrad – gut gegangen!

20.8.2015: lächelt mich an, als er mich sieht

26.8.2015: erwidert das Lächeln vom besten Ehemann und Papa von allen  

32.8.2015: nuckelt an einzelnen (eigenen) Fingern

5.9.2015: meine Jeans passen wieder

9.9.2015: steckt sich seinen Daumen in den Mund

Er plaudert auch schon viel und gerne, greift immer wieder nach Gegenständen (auch, wenn er meist verfehlt) und lacht gerne und viel. Seine große Schwester liebt er heiß, und auch sie hat ihn sehr lieb.