Seit ungefähr einer Woche trainiert unser kleiner Mann tagtäglich – und auch Nacht für Nacht. 

Wofür? Man könnte meinen, für einen Marathon, so sehr zappelt, strampelt, wedelt und wetzt er gerade mit Armen und Beinen. 
EllaRoo Patapum Maija
Keinen Moment kann der Kleine still halten. Weder beim Trinken, noch beim Wickeln oder beim Baden; nicht wenn er neben uns auf der Couch liegt, nicht, wenn wir ihn im Arm tragen. Nur im Tragtuch findet er momentan sicher seine Ruhe. (Zum Glück habe ich kurz vor seiner Geburt noch ein neues bestellt, das von Mia hatte ich in Slings und ähnliches umgearbeitet – und mit der Trage fühle ich mich mit ihm nicht so wohl, wie damals mit Mia.)
Leider kann er auch abends und nachts nicht still liegen bleiben. Es dauert oft lange, bis er tatsächlich eingeschlafen ist – am Arm einschlafen lassen und dann ins Bett legen ist schwierig, weil er dann meistens aufwacht. Und wenn er in der Nacht hungrig aufwacht, muss er weiterzappeln, -strampeln, -wedeln und -wetzen. Und so ist noch einmal schwierig, ihn wieder zum Einschlafen zu bewegen – nicht so schwierig, wie beim Niederlegen, aber um halb vier in der Früh ist das anstrengend genug.
Ausserdem schläft er fast nur noch dann, wenn er auf dem Bauch liegt. Das macht mir ein wenig Sorgen, weil das ja in Zusammenhang mit dem plötzlichen Kindestod gebracht wird. 
Ich glaube ja, er übt das Daumennuckeln. Einen Schnuller nimmt der kleine Kerl ja nicht: ein bisschen nuckelt er daran, dann muss er würgen und spuckt ihn aus. Seine kleinen Finger allerdings lutscht er ganz gern. Nur leider trifft er damit noch nicht ganz sicher seinen Mund und so muss er ständig üben. 
Nebenbei scheint er sich selbst umdrehen zu wollen. Das wäre mir nun sehr recht, denn dann müsste ich mir nicht so viele Sorgen machen, wenn er am Bauch schläft … 
Andrea