Der Schlaf unseres Prinzen ist ein Thema für sich. Wie schon seine große Schwester vor ihm mag er einfach nicht schlafen – viel zu interessant ist die Welt außerhalb von Mami’s Bauch!

Wenn sein kleiner Körper untertags dann doch einmal sein Recht verlangt, hält er sich munter (und seine Eltern auf Trab) und beginnt gar schrecklich zu weinen.
Da hilft kein Schaukeln und „Sch sch sch“en, da hilft nur noch Herumtragen, am liebsten im Tragtuch – zur Not tut’s auch die Babytrage. Und so gehe ich dann also schwitzend und schnaufend eine kleine Runde, damit der kleine Mann zu seinem wohlverdienten Schlaf kommt.
Wenn er dann aber mal tief schläft, dann kann er das auch recht ausdauernd mehrere Stunden lang.
In der Nacht schaut die Sache ein bisschen anders aus: 
Meist schläft er bis etwa acht Uhr und ist dann bis ungefähr zehn, halb elf munter. Das ist auch die Zeit, zu der ich schlafen gehe. Während der beste Ehemann und Papa von allen den Kleinen bespaßt richte ich die Flascherl für die Nacht her, dusche  und putze meine Zähne. Dann schnappe ich mir mein (waches) Kind und gehe ins Bett. Beim Schein unserer Nachtlampe bekommt er noch ein Gute-Nacht-Flascherl und eine frische Windel. Danach singe ich ihm was vor und drehe währenddessen das Licht ab.
Mit einer Hand auf seinem Bauch oder am Popo wiege ich ihn noch hin und her, dann ist er meistens schon eingeschlafen. 
Bis zwei Uhr darf ich dann auch schlafen, bevor er sein erstes Flascherl braucht.  Das zweite gibt’s dann meist zwischen vier und fünf. Wenn ich Pech habe muss ich ihn dann auch wickeln und er wacht davon ganz auf. Dann ist für ein bis zwei Stunden Unterhaltungsprogramm angesagt, bevor er (nach einem weiteren Flascherl) wieder einschläft. 
Zwischen halb acht und acht wird die Große dann munter und kommt zu mir ins Bett gekrabbelt. Wie ihr euch vorstellen könnt habe ich gerade erst eingeschlafen … naja, noch ist der beste Ehemann und Papa von allen zu Hause und ich kann ein bisschen Schlaf nachholen, aber ab nächster Woche wird das wohl mühsam….
Alles in allem kann ich mich aber eigentlich gar nicht beschweren, so viel Schlaf hab ich damals mit der Baby-Mia nicht bekommen!
Andrea
Update (13. August 2015):
Ich hab’s wohl verschrieen- seit Anfang der Woche plagen den kleinen Kerl heftige Bauchschmerzen, die ihn (und mich) vom Schlafen abhalten. 
Dabei wäre der Arme eh müde, aber immer, wenn er beinahe eingeschlafen ist, fängt der Bauch an zu zwicken und der kleine Prinz ist wieder munter. Und z’wider (grantig) – klar, wäre ich auch.
Und so wird der Kleine viel getragen, so wie wir’s vor viereinhalb Jahren auch mit Mia gemacht haben.
Zum Glück konnte der beste Ehemann und Papa von allen noch eine ganze Woche frei nehmen, sodass ich noch eine Weile entlastet bin. Ab nächster Woche ist das aber endgültig vorbei … mal schau’n, wie wir das dann bewältigen.