In den letzten zwei, drei Wochen hatte ich  immer wieder ein leichtes Ziehen: Senkwehen. Konstantin ist jetzt schon recht brav nach unten gerutscht und drückt fleißig auf meine Blase.

Das heißt zwar, dass ich wieder ein bisschen mehr Luft bekomme und wieder etwas mehr essen kann, aber auch, dass ich etwa alle fünf Minuten auf die Toilette gehen muss. Und das in einem solchen Affenzahn, dass mich sogar die langsamste Schnecke überholt.
Seit heute sind die Kontraktionen häufiger und zwar nicht schmerzhaft, aber zumindest ziemlich unangenehm.
Gehen ist mittlerweile wirklich anstrengend geworden und dementsprechend langsam bin ich unterwegs.
Auch Schlafen ist nicht mehr so erholsam, wie ich es nötig hätte. Und irgendwie schaffe ich es nicht, mich zu Mittag auf ein Schläfchen hinzulegen. Irgendwas ist immer los: das Bettchen zusammen bauen, Babywäsche waschen, unsere Wäsche waschen, eine Freundin treffen, die Liste ist scheinbar endlos.
Und um zwei Uhr möchte die Prinzessin vom Kindergarten abgeholt werden. 
Zum Glück ist immer ein/e Freund/in da, sodass ich sie nicht alleine unterhalten muss.
Ich bin also an dem Punkt angelangt, an dem ich den kleinen Mann eigentlich schon gerne in den Armen halten möchte.
Ich genieße es natürlich, dass ich mich noch relativ frei bewegen und meinen Tagesrhythmus ziemlich flexibel gestalten kann (Mia ist ja schon groß genug, um nicht mehr alle zwei Stunden essen zu müssen). 
Aber es ist eben schon alles sehr anstrengend und auch Konstantins Bewegungen sind oft schon fast schmerzhaft.
Trotzdem sollte sich der Bauchzwerg noch diese eine Woche Zeit lassen, bevor er endlich auf die Welt kommt – dann gilt er nämlich nicht mehr als Frühchen …
Mal sehen, wann er sich tatsächlich auf den Weg macht!
Andrea