Am Anfang hat’s ja nicht unbedingt nach großer Geschwisterliebe ausgesehen – da hat mir Mia ein „Mama, kann das Baby bitte wieder dorthin gehen, wo es herkommt?!“ entgegengeschmissen (auch, wenn sie immer schon vorsichtig mit mir umgegangen ist).

Wir haben sie aber immer wieder in kleinere und größere Entscheidungen eingebunden – so durfte sie zum Beispiel den Namen ihres Brüderchens aussuchen (natürlich hätten wir bei einem vollkommen absurden Vorschlag interveniert), hat einen Schnuller und ein Flascherl aussuchen dürfen.
Wenn Konstantin Schluckauf hat legt sie ihre kleine Hand auf meinen Bauch und amüsiert sich über jeden Hüpfer, den der Kleine macht. Generell liebt sie es, wenn er sich bewegt und sie das spüren kann. Auch, dass sie zur Gynäkologin mitgehen durfte (und das gleich zweimal), hat sie dem Geschwisterchen näher gebracht.
Und bei ihrer besten Freundin S. sieht sie ja, dass ein kleiner Bruder eigentlich ganz toll sein kann.

Mittlerweile freut sie sich also schon auf Konstantin. Ich freue mich immer, wenn sie ihre Hand auf meinen Bauch legt, um ihren Bruder zu spüren. Und noch viel mehr freue ich mich, wenn sie Küsschen auf meinem Bauch verteilt.

Klar, das muss nicht so bleiben, wenn der Kleine mal hier ist. Aber im Moment ist es einfach schön, sie so zu erleben!

Andrea