Unglaublich, es ist schon wieder eine Woche vorbei – ganz im Zeichen von Ostern. Da gab es natürlich jede Menge Glücksmomente, die ich mit euch teilen möchte:

Von Montag bis Mittwoch habe ich versucht, so viel Arbeit wie möglich zu erledigen – am Donnerstag (dem letzten Tag vor meinem Urlaub) wollte ich nämlich Mia mitnehmen. Die durfte die drei Tage mit Oma und Opa verbringen, weil im Kindergarten gerade Scharlach ausgebrochen ist. Und Scharlach kann ich im Moment gar nicht brauchen, auch wenn die Risiken für’s Baby als sehr gering eingestuft werden.

Dank Zeitumstellung vom Sonntag durfte ich jeden Tag allein aufstehen, mich allein Duschen und Zähneputzen und allein Frühstücken – definitiv Glücksmomente!

Am Donnerstag also war es so weit: endlich einmal ein Aufstehen ohne Quengeln! Das Anziehen klappt ja dank „G’wandmaxerl“ auch sonst recht gut. Der Arbeitstag hat Mia gut gefallen, aber der anschließende Ausflug zu den Dinosauriern war doch das Highlight.

Mit den roten Rüben und den weissen Eiern, die wir anschließend bei unserer Gemüsefrau besorgt haben, haben wir Eierfärbe-Experimente gemacht – mit bescheidenem Erfolg. Spaß gemacht hat es aber trotzdem!

Am Freitag hat der beste Ehemann und Papa von allen dann frei gehabt („in lieu“ für Sonntag). Es ist immer schön, wenn er frei hat und bei uns ist! – Wir haben den Tag für unseren Wocheneinkauf genutzt und so den Samstag frei gehabt.
Am Vormittag sind wir noch einmal zu unserer Gemüsefrau spaziert – Mia hat dabei wieder ihrem Lieblingssport gefrönt: Stöcke sammeln. Bald können wir damit einen neuen, ganz individuellen Sichtschutz für unseren Balkon bauen 😉

Und weil das Wetter viel schöner war, als die Wetterfrösche vorhergesagt haben, sind wir am Samstag dann bei Mödling auf den Anninger spaziert und haben Blumensträusse und Bärlauch gepflückt.
Wir sind über fünf Kilometer unterwegs gewesen – und mir ist es blendend gegangen! Obwohl ich in der letzten Woche immer wieder Schwierigkeiten hatte, in einem Zug die Stufen in unserer Wohnung hinaufzugehen, war es kein Problem, quer durch den Wald auf das Berg (ich geb’s ja zu, es ist kein hoher, aber immerhin) zu gehen. Langsam zwar, aber stetig und ohne ausser Atem zu kommen! Das war ein richtig tolles Gefühl.

Ostern an sich war zwar unspektakulär, aber schön! Schon am Vorabend haben wir einige Kleinigkeiten und jede Menge unserer gefärbten Eier versteckt. Mia hatte einen Heidenspaß, sie alle am nächsten Morgen zu suchen.

Viel Spaß hatten wir auch beim Mittagessen, mit dem wir Oma’s Geburtstag gefeiert haben. Und erst recht am Spielplatz im Schloßpark: den hohen Kletterturm hat sie fast eine Stunde lang von oben bis unten erkundet und ausgenutzt – der beste Ehemann und Papa von allen „durfte“ mit!
Der Wind war aber dann so heftig und eisig, dass wir auf die Gloriette umgezogen sind. Die Doppelschaukel, die an einem Quer-Seil aufgehängt ist, war ein Riesenspaß – auch für den Opa!

Immer nur eine Schaukel kann damit richtig hoch schaukeln, die andere ruckelt nur ein bisschen mit. Jedes Mal, wenn beide Schaukeln synchron schwingen, wird gewechselt und die andere Schaukel bekommt den ganzen Schwung mit – so kann man richtig, richtig hoch schaukeln.
Das waren Endorphine pur!

Heute, am Montag, hatte der beste Ehemann und Papa von allen noch frei, ab morgen haben Mia und ich alleine Urlaub (ich muss ja noch vor Anfang Mai meinen Urlaub aufbrauchen …)

Bis bald,
Andrea