Am Abend des Christtags hat es endlich geschneit. Gleich am nächsten Morgen ist Mia mit dem bester Ehemann und Papa von allen in den frischen Schnee hinaus gegangen (ich durfte länger schlafen und hab’s gerade noch mitgekriegt, wie sie aufgebrochen sind …). 

Beim Frühstücken hab ich zugeschaut, wie die beiden einen hübsche kleinen Schneemann gebaut haben. Danach wollte Mia unbedingt mit ihrem Roller fahren. Da war ich schon beim Schi-Hose anziehen.
Roller fahren im Schnee ist aber keine besonders gute Idee, schon nach zwei Metern bin ich so gerutscht, dass ich den Schneemann ohne das Ding besucht habe. Mia und der bester Ehemann und Papa von allen sind derweil schon weitergefahren, ich hab sie erst bei den Feldern eingeholt.
Am Heimweg haben wir beschlossen, nach dem Mittagessen in den Tiergarten zu gehen und anschliessend im Maxingpark Sackerlrutschen – das hat ihr schon vor zwei Jahren (also beim letzten Schnee) riesigen Spaß gemacht.
Vom Tiergarten haben wir nicht viel gesehen: Mia konnte es kaum erwarten, dass es endlich mit dem Sackerlrutschen losgeht. Wir mussten den Weg neben dem Zoo runterrutschen, bevor wir endlich reingehen konnten. Nach einer Mini-Schneeballschlacht, einem Würsterl und kurzem Aufwärmen bei den Affen sind wir dann endlich, endlich in den Parrk gegangen. 

Mia  wollte sofort ein eigenes Sackerl, sich aber noch beim bester Ehemann und Papa von allen festhalten. Nach ein paar Malen ist sie dann aber allein den steilen Hang hinunter gerutscht!
Es war schon stockfinster (da hat sie normalerweise fürchterliche Angst und will sofort nach Hause), da ist sie immer noch den Hügel hinauf geklettert, um gleich danach wieder runter zu flitzen.
Also haben wir uns überlegt, an einem der nächsten Tage rodeln zu fahren.
Und heute war’s soweit: die Schi-Hosen und -Jacken, Schals, Hauben und Handschuhe haben wir schon vorbereitet. Geplant war, beim Bäcker stehen zu bleiben, um uns ein Frühstücks-Picknick im Auto zu gönnen. Aber wie das so ist mit Plänen … wir haben zu Hause gefrühstückt. Erst um halb elf sind wir losgefahren und haben riesiges Glück gehabt, noch einen Parkplatz zu ergattern.
Und dann die Überraschung: die Rodelbahn ist noch geschlossen! Wir sind dann zu Fuß das letzte Stückerl der Bahn hinaufgegangen und sind dort runtergefahren – Mia hatte ihren Spaß und wir Erwachsenen auch!
Nach dem Mittagessen im „Seewirtshaus“ (übrigens sehr empfehlenswert, solange einem der eine oder andere Raucher nichts ausmacht) sind wir auf den Sonnenhang (Panhans-Wiese) gewechselt. Dort war zwar viel mehr los, aber eben auch Sonne. Und so hatten wir einen richtig tollen, lustigen Nachmittag.

So voll die Strecke auch war, es ist nie ein böses Wort gefallen, alle waren freundlich und gut gelaunt.

Erst bei Sonnenuntergang hatte Mia genug und wollte heim. Aber nur, wenn wir bald wiederkommen!
Glücklich und zufrieden,
Andrea
PS: der einzige Fehler war, ihr eine Thermo-Hose unter der Gatsch-Hose anzuziehen. Sie hat so geschwitzt, dass die feinen Härchen der Hose ihre Haut so irritiert haben, dass unser armes Zwergerl wieder richtig schlimmen Ausschlag hat.
Mit Baden, Eincremen und mit der Hilfe von Bepanthen SensiDerm und Fenistil-Gel haben wir den Juckreiz zum Glück in den Griff bekommen.