Und gleich zwei Mal:

Einmal im Kindergarten. Das war schon gestern und wir mussten schon früh im Kindergarten sein. Der Nikolaus hat jedes Kind gefragt, ob es auch wirklich brav war. Danach hat jede/r von der Erzieherin ein Nikolo-Sackerl bekommen, das sie die Tage davor selber gebastelt haben.
Nur dass der Nikolaus seinen Bischofs-Stab vergessen hat, hat die Sache ein bisschen getrübt.
Bei uns daheim war der Nikolaus natürlich auch – in der Nacht zwischen gestern und heute. Er hat nicht nur einen Schoko-Nikolo, Mandarinen, Äpfel und Nüsse gebracht, sondern auch eine Kugelbahn aus Holz. 

Am Nachmittag sind wir dann ins G3 gefahren. Dort war eine riesige Papp-Maché-Kirche aufgebaut, ein grosser Sessel davor und dann ist der Nikolaus gekommen! Mia wollte das natürlich nicht verpassen und so haben wir uns in der Schlange angestellt, die wie aus dem Nichts aufgetaucht ist. Zum Glück war der Nikolo wieder nicht sehr gesprächig, und so waren wir recht bald an der Reihe. Ein bisserl entsetzt hat Mia beobachtet, wie die Kinder vor ihr die paar Stufen zur Kirche alleine nach oben gestiegen sind und sich zum Nikolaus gesetzt haben, bevor sie ihr Sackerl vom helfenden Engerl bekommen haben. Aber sie hat beteuert, dass sie das auch schaffen würde. Tatsächlich ist sie brav die Stiegen raufgegangen, hat sich neben den Nikolo gestellt, damit die stolzen Eltern zu ihrem Foto kommen und hat dann ihr Sackerl entgegen genommen. Nochmal „Danke!“ sagen und schnell weg.

Kaum zu glauben, dass sie sich letzten Jahr noch wie verrückt gefürchtet hat, als der Nikolaus im Kindergarten sein Sackerl schnell in die Gruppe gestellt hat.