Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Einmal in der Woche ist das unbedingt nötig.

War aber noch nie Mia’s Lieblingsbeschäftigung. Vor allem, weil das Wasser in die Augen läuft.
Die „Gießkannen-Methode“ haben wir schnell wieder abgeschafft, so richtig Spaß hatte sie daran nicht.
Eine Zeit lang hab ich sie dann auf den Schoß genommen und sie hat sich rückwärts über meinen Arm gelegt, den Kopf in meine Hand. Zuerst muss aber unbeding der Duschkopf abmoniert werden – der ist wohl zu unberechenbar … Damit ich’s dann aber leichter hab mit Dusch-Schlauch aufdrehen, hab ich einfach eine Wäschekluppe unter den Hahn geklemmt. Dann funktioniert das Haarewaschen auch mit einer Hand. Wichtig: mit allen Haarshampoos (jaaa, Mia sammelt Haarshampoo, wenn möglich ROSA!!) waschen.

Mittlerweile ist sie aber schon zu schwer und zu lang für solche akrobatischen Einlagen. Also haben wir nach einer Alternative gesucht.

Der erste Versuch (meine Ideen): vor die Badewanne stellen und das Gesicht im Handtuch am Badewannenrand verstecken. Hat zwar funktioniert, aber nicht gefallen.
Der zweite Versuch (Mia’s Idee): sich in die Badewanne setzen, gut am Rand festhalten und den Kopf zurücklegen. Hat sehr gut funktioniert und offenbar auch Spaß gemacht! Und der schöne Nebeneffekt: sie kann ihr schöne Schaumkrone in der Spiegelfliese betrachten.
Eure Andrea