Ja, wirklich: wir sind im Urlaub! Nicht nur Ferien, sondern richtiger Urlaub!

Mit Wegfahren, im Hotel schlafen und was sonst noch so dazu gehört!
Wir besuchen nämlich grade Mia’s besten Freund M., der wiederum seine Großeltern besucht. Darüber haben wir schon länger nachgedacht, aber so richtig haben wir uns nicht drüber getraut: vor allem die lange Fahrt hat uns immer wieder abgeschreckt. Warum wir schließlich doch gebucht haben, kann ich euch gar nicht so genau sagen. Jedenfalls haben wir vor genau 11 Tagen das Hotel gleich neben M’s Großeltern herausgesucht und ein Zimmer für uns gebucht.
Mia hat sich riesig gefreut, als wir ihr erzählt haben, wir würden ihren Freund besuchen fahren. Da hat sie sogar eine richtig lange Autofahrt auf sich genommen und auch das Pass-Machen-Lassen war kein Problem – das Foto war auf Anhieb „perfekt“, am Amt mussten wir nicht allzu lange warten und ein paar Tage später war der Pass auch schon da!
Gerade rechtzeitig, um zu den – gefühlt zehntausend – anderen Sachen gepackt zu werden. Wir waren alle drei ziemlich aufgeregt – Mia konnte keine Sekunde mehr stillstehen, uns sind ständig Dinge eingefallen, die noch eingepackt oder erledigt werden sollten/ mussten, aber irgendwie haben wir’s trotzdem ins Auto geschafft.
Kurz nach halb 11 waren wir dann auch schon unterwegs. Mia und der beste Ehemann und Papa von allen haben am Rücksitz geblödelt, gelesen, gespielt und gemalt. Mit nur einem etwa einstündigen Stop und einem kurzen Tank-Aufenthalt haben wir die ganze Strecke bewältigt. Und haben erst beim zweiten Anlauf das Hotel gefunden …
Trotzdem war noch genug Zeit, um M. zu treffen – die Wiedersehensfreude war unglaublich groß!

Danach war eine Pizza fällig und dann war’s auch schon höchste Zeit ins Bett zu gehen!
Die Nacht war kurz: zuerst hat Mia nicht gut geschlafen, dann gab’s ein ordentliches Gewitter und um dreiviertel sieben war die kleine Maus auch schon wieder munter.
Das Frühstück hat uns dann aber dafür mehr als entschädigt: frischer Striezel, mehrere Brot- und Gebäcksorten, Joghurt, verschiedene Frühstücksflocken, Eier, Marmeladen, Wurst, Schinken, Speck, und und und – einfach köstlich!
Der Wetterbericht war nicht berauschend, also haben wir uns kurzerhand einen Ort mit besseren Aussichten herausgesucht und sind mit M. und seinen Eltern in die kleinste, vollständig von historischen Stadtmauern umgebenen Ort Italiens gefahren.
Die Stadt hat wirklich Charme, aber die große Strasse, die mitten durch führt macht es manchmal ein bisschen schwierig, den auch wirklich zu geniessen. Zu Mittag haben wir’s uns im „grünen Baum“ am Hauptplatz gut gehen lassen und uns danach die kleinen, schmalen Gassen der alten Stadt angeschaut. Abseits von Strasse und Geschäften hat man seine Ruhe und kann den bezaubernden Ort auch wirklich geniessen. Zum Abschluss sind wir noch auf den riesigen Spielplatz ausserhalb der Stadtmauern gegangen. Erst der doch noch einsetzende Regen hat uns dann vertrieben.

Beim Heimfahren ist Mia fast eingeschlafen – iPad und JoNaLu sei dank, dass sie doch durchgehalten hat. Und nach einem schnellen Abendessen sind wir sogar noch in den hoteleigenen Pool gehüpft – Mia hatte ihren Spaß und war kaum mehr dazu zu bewegen, das Hallenbad wieder zu verlassen.
Aber die letzten beiden Tage waren anstrengend, das musste auch sie einsehen und so schläft sie seit neun Uhr friedlich.

Und ich geh jetzt auch schlafen. Gute Nacht,
Andrea