Gestern war Feiertag und der beste Papa und Ehemann von allen hat sich die beiden Tage freigenommen, um mit uns ein langes Wochenende zu verbringen.

Weil das Wetter so schön war, wollen wir einen Ausflug mit dem Rad machen – Mia könnte ihren Mittagsschlaf gleich am Radlsitz „erledigen“. Hatten wir uns zumindest so gedacht. Mia war anderer Meinung: sie ist schon ein so großes Mädchen und braucht keinen Mittagsschlaf mehr. Also auch keinen Radausflug mit Mama und Papa, sondern auf dem eignen Rad! 2 Stunden lang ist das todmüde Kerlchen herumgedüst, immer wieder furchtbar grantig und weinerlich. Als sie endlich aufgegeben hat, durfte ich sie zwar heimtragen, aber an ein Schlaferl war immer noch nicht zu denken. (Es war immerhin schon halb 4 …)
Eine knappe Stunde später hat der Papa sie dann doch zu einem Radausflug überredet. Mia ist zwar zum Umfallen müde, aber die Augen bleiben offen! Auf der Dinauinsel kapern wir dann eine schwimmende Insel und machen Picknick, Mia hüpft herum und ist wieder gut aufgelegt. Als wir um sechs Uhr zurückfahren rechnen wir beide Fest damit, dass sie endlich dem Sandmännchen nachgibt, aber nein: Mia bleibt wach! Daheim angekommen möchte ich die kleine Maus gleich ins Bett bringen, aber sie muss unbedingt noch eine Runde mit ihrem Rad ums Haus fahren. Nach einiger Diskussion geb ich nach, ich bin fertig mit Streiten.
Aus der einen Runde werden sechs, es ist mittlerweile halb neun. Jetzt geb ich nicht mehr nach, es geht ins Bett. 
Erst eine Stunde später schläft sie endlich…
Heute haben einen ruhigen Tag als Ausgleich geplant: zuerst die Nummerntafel für den Radlträger abholen, dann den Wocheneinkauf erledigen.
Aber schon bei der Zulassungsstelle bittet sie darum, ins Auto schlafen gehen zu dürfen – dabei ist es erst kurz vor elf!! Sie schläft, bis der Papa fertig ist und die ganze Fahrt ins Einkaufszentrum. Dort ist Mia genau so lange wach, wie sie zum Verdrücken von ein paar Pizzastücken braucht. Dann setz‘ ich sie ins Tragtuch und sie schläft wieder ein – mittlerweile hat sie auch ein bisschen erhöhte Temperatur.
Von nun an schläft sie, mit wenigen Unterbrechungen, den ganzen Nachmittag auf mir/ im Tragtuch.
Den Transport vom Auto ins Bett kriegt sie kaum mit. Als sie dann aber eine Stunde später (gegen acht Uhr) aufwacht möchte sie unbedingt auf der Couch im Wohnzimmer, ganz nah bei Mama und Papa, schlafen. Dort schläft sie seither ruhig, allerdings mit leichtem Fieber. 
Morgen schaut die Welt schon wieder ganz anders aus! Gute Nacht,
Andrea