Dass Mia untertags kein Flascherl mehr braucht, ist ja nichts Neues mehr. Das war zwar nicht einfach und es hat immer wieder Rückschritte gegeben, wo sie unbedingt auch am Tag eines verlangt hat (besonders dann, wenn es ihr aus irgendeinem Grund nicht gut gegangen ist), aber sie hat’s geschafft.

Auch am Abend hab ich ihr das Flascherl nur auf ausdrücklichen Wunsch gegeben, dann aber ohne Kommentar. 
Auch in der Nacht hat sie bisher immer mindestens einmal nach ihrem Flaschi verlangt, aber meistens eher, um den Durst zu stillen – also haben wir’s stark verdünnt …
Am Freitag Abend dann die Überraschung: Mia schläft ein, ohne ihr Flascherl verlangt zu haben. Und auch in der Nacht wird sie kein einziges Mal munter und fragt danach.
Das hätte sich ja auch auf ein sehr, sehr müdes Kind zurückführen lassen. Aber auch gestern Abend hat sie freiwillig darauf verzichtet und in der Nacht auf heute „einfach durchgeschlafen“ (Juhuuu!) und nicht einmal nach einem Flascherl gefragt. 
Und heute beim Schlafenlegen das selbe Spiel: „Mia, brauchst du noch ein Flascher, oder brauch ich wieder keines zu machen?“ … kurze Bedenkzeit … „Nein, brauch ich nimmer!“
Statt dessen trinkt sie jetzt Unmengen Milch. Vorgestern Abend fast einen halben Liter! Und gestern hat sie viel Joghurt gegessen.
Ich denke mal, dass sie so ihren Bedarf an (tierischem) Eiweiß zumindest teilweise deckt. Also werden wir in Zukunft ein bisschen mehr darauf achten, dass wir ihr (die grade nur von Nudeln, Nudeln, Nudeln und ab und zu Toast und Grießkoch lebt) ein bisschen mehr Eiweißhältiges unterjubeln … (für Vorschläge bin ich dankbar – Bohnen oder Fisolen mag sie ja so gar nicht …).
Eure Andrea

Nachtrag (31.5.2014):
Der Milchkonsum hat sich wieder eingeschränkt, dafür isst sie jetzt aber auch etwas anderes als nur Nudeln …
Immer wieder hat Mia auch nach ihrem Flascherl verlangt, aber nie mehr als einen oder zwei Schluckerl getrunken. Sie sagt, es schmeckt ihr gar nicht mehr.  – So leicht kann’s gehen.