Mia ist heute schon extra früh munter: schon um 6 Uhr möchte sie nachsehen, was ihr Engerl gebracht hat. Und ausserdem kommt ja heute das Christkind!

Der Vormittag vergeht mit Vorbereitungen: um den Tafelspitz, den ich gestern schon gekocht hab, brauch ich mich zum Glück nicht mehr kümmern. Aber es muss noch staubgesaugt werden, das Gemüse und die Erdäpfel für die Beilage muss noch geschnitten werden, das Tischtuch sollte ich auch dringend noch bügeln und und und … und ich mach mir wohl zu viel Stress …
Mia ist ziemlich müde und daher sehr anhänglich – staubsaugen kann ich nur, weil Mia wie eine mutige Kriegerin/ Prinzessin auf dem wilden Staubsauger-Pferd reitet 😉 den Rest erledige ich, während Papa die kleine Maus für’s Mittagsschlaferl niederlegt. Und gleich selber ein Schlaferl macht, weil er ja schon früh aufstehen musste.
Als Mia aufwacht, ist sie gut gelaunt und wartet gespannt auf Tante Anna, Onkel Ufi und die Kitty-Großeltern. Die lassen sich gerade noch so viel Zeit, dass ich mit Mia’s „Hilfe“ das Tischtuch bügeln und den Tisch decken kann. 
Dieses Jahr wollen wir in die Kirche gehen, also schnell anziehen und dann geht’s auch schon los. Onkel Ufi und der Kitty-Opa helfen dem Christkind und legen noch schnell die Geschenke unter den Baum und kommen uns dann nach. Gerade rechtzeitig kommen wir um kurz vor 4 in die Kirche.
Der Gottesdienst ist wirklich schön, Mia ist ein richtiger Engel – in dieser Stunde sitzt sie ganz brav auf einem Kasterl, fragt immer wieder, was vorne passiert, wer was warum erzählt und singt immer wieder mit. Bevor wir nach Hause gehen, holen wir noch das Friedenslicht mit einer improvisierten Laterne (aus einem Papier-Sackerl) und Mia bekommt von Pfarrer einen Strohstern geschenkt.
Den pflanzt sie daheim sofort auf ihren eigenen Christbaum und dann muss sie unbedingt nachschaun,  ob das Christkinderl wirklich da war, wie Mama und Papa erzählt haben. Und wirklich:
der Baum strahlt, darunter liegen unzählige Geschenke. Mia kann gar nicht genug bekommen vom Geschenke aufreissen …
Sie hat (unter anderem) genau das bekommen, was sie sich gewünscht hat: eine Giraffen-Kamera und einen Tretroller 🙂 ausserdem von Anna und Ufi eine riesige Tafel und Kreiden und vieles mehr.
Dann müssen sich Anna und Chris auch schon verabschieden, sie feiern heute noch mit Hans-Opa und Pupsi-Oma. Mia möchte am liebsten gar nicht hören, dass die beiden schon weg müssen, lässt sich aber ein bisschen damit trösten, dass wir uns morgen schon wieder sehen.
Die Kitty-Großeltern essen noch gemütlich mit uns (Suppe, Datteln im Speckmantel und Tafelspitz), bevor sie selber auch fahren müssen.
So gut hat Mia der Abend gefallen, dass sie fragt: „Gehen wir morgen wieder in die Kirche? Und gibt’s nachher wieder Geschenke?“
Vor dem Schlafengehen probiert Mia noch ihre Geschenke aus und lässt sich von Papa mit dem Roller um den Tisch fahren. Mittlerweile ist es aber schon richtig spät geworden, der Tag war lang und aufregend und es wird Zeit, die kleine Maus ins Bett zu bringen. Weil sie so müde ist, geht das nicht ohne Tränen ab, aber schliesslich schläft sie doch ein.
Nachtrag zum 25.12.2013
Heute besuchen wir Hans-Opa und Pupsi-Oma, wo wir auch Onkel Ufi und Tante Anna treffen werden und hoffentlich auch Tante Karin sehen.
Mia geht noch baden und möchte am Liebsten gleich um 11 zur Anna fahren, nur mühsam können wir sie überzeugen, dass wir vorher noch eine Kleinkgkeit essen müssen, bevor wir fahren. 
Bei Oma und Opa sind nicht nur Tante Karin und Bernhard, sondern auch Toni, der Cousin meiner Omi. Und nach dem Essen komme mein Onkel Wolfi mit seiner Frau Reli.
So gibt’s gleich wieder jede Menge Geschenke: Bücher von den Großeltern, Tante Karin und Wolfi, Schleich-Tiere und als Highlight: selbst genähte Stofftiere: einen grünen Stern, ein rotes Herz, einen bunten Papageien und den Regenbogenfisch! 
Den schleppt sie seither überall mit hin 🙂
Und heute (am 26.) in der Früh war ihre erste Frage: wo is denn das Christkind, bringt’s wieder Geschenke? Auf meine Antwort, dass es all sein Geld ausgegeben hätte und jetzt neues verdienen muss, erklärt sie mir, das das Christkind ja noch ein Baby wäre… Was soll man da noch drauf sagen???