Versteht mich richtig: mein kleiner Engel ist mein Ein und Alles, ich liebe sie über alles! Sie ist zuckersüß. Und richtig schlau. Sie ist charmant: sie weiss genau, wie sie Papa und Mama um den Finger wickeln kann.

Aber manchmal geht sie mir einfach nur auf die Nerven!
Manchmal testet sie ihre Grenzen. Aufs Äusserste. So lange, bis alle Geduld aufgebraucht und auch der letzte Faden bis zum Zerreissen gespannt ist.
Manchmal ist sie grantig. Aus unerfindlichen Gründen. Nichts kann man ihr recht machen. Nichts hilft. Auch wenn ich mein ganzes Verständis aufbringe kann ich mich nicht in sie reinversetzen.
Manchmal ist sie müde. Und will’s um die Burg nicht zugeben. Lieber noch ein bisschen spielen. Und die Mama ärgern. Oder besser noch in den Wahnsinn treiben.
Und ab und zu ist sie auch krank oder zahnt und jammert. Stundenlang. Tagelang. Auch dann kann’s passieren, dass sich bei allem Verständis für ihr Krank-sein meine Geduld irgendwann erschöpft.

Meistens kann ich mich dann auf meinen Mann voll und ganz verlassen: er merkt schon recht früh, wenn der Geduldsfaden dünner wird. Und nimmt mir mein kleines Bündel ab, sodass sich meine Nerven beruhigen können.
Leider ist er halt nicht immer da. Oder auch seine Nerven sind schon aufs Ärgste strapaziert. Dann kann es auch mal passieren, dass ich laut werde. Und darauf bin ich nun wirklich nicht stolz. Meistens tut mir das in dem Augenblick noch leid, in dem ich sie anfahre. Aber dann ist es halt schon zu spät. Und ich kann mich nur noch entschuldigen. Und mir vornehmen, das das nicht mehr (so schnell) passiert.

Hier also mein Neujahrsvorsatz: Ich möchte ruhiger und gelassener werden. Wie das funktionieren soll, weiss ich zwar noch nicht, aber ich hab ja auch noch einen Tag – und ein Jahr 😉

Alles Liebe,
Andrea