Dass Mia nur ungern schläft wissen meine regelmässigen Leser ja schon und nachzulesen ist das ja auch, gleich an mehreren Stellen, zum Beispiel hier oder hier 😉

Von unserem Schlafengeh-Ritual hab ich euch ja erst vor Kurzem erzählt. Dabei hab ich aber nicht erzählt, dass das Schlafen gehen manchmal bis zu einer Stunde dauert. Mia ist dann zwar müde, aber wohl nicht ausgetobt genug, die Füsse wollen einfach nicht zur Ruhe kommen, obwohl der Rest von meiner Prinzessin eigentlich schon schlafen will. Und dann wird sie natürlich quengelig und kann noch viel weniger schlafen 😦


Und wenn sie dann schläft, dann meist nicht besonders lange. Entweder wird sie schon munter, wenn wir schlafen gehen, oder ich hol sie zwischen halb eins und eins ins grosse Bett. Aber auch dort gibts dann keine Garantie auf erholsamen Schlaf: oft wacht sie auf, weint, sucht nach Mama und Schnuller, mag ein Flascherl und schlaft dann nur schwer wieder ein.


Dabei hat das alles schon mal richtig gut funktioniert. Bevor Mia in den Kindergarten gekommen ist hat sie gerne in ihrem Bett geschlafen, wollte oft schon nicht mehr zu uns mitgenommen werden. Und es hat (auch im Kindergarten) immer wieder vereinzelt Nächte gegeben, in denen sie beinahe – oder sehr vereinzelt sogar ganz – durchgeschlafen hat!
Irgendwas muss sich geändert haben, ich komme aber nicht dahinter, was. 
Also muss sich bei uns etwas ändern.
Ich hab also drüber nachgedacht, wie oft Mia in der Nacht aufwacht und ob sie dann auch ein Flascherl verlangt. Und bin draufgekommen, dass sie von 4 oder 5 Mal, die sie aufwacht 3 oder 4 Mal ein Flascherl will, dann aber nur ein paar Schluckerl trinkt und erst, wenn ich „drauf bestehe“ trinkt sie mehr.

Also hab ich beschlossen, die Milchration pro Flascherl zu halbieren, aber genausoviel Wasser einzufüllen, wie sonst auch, sodass sie jedenfalls in der Nacht weniger isst (auch, wenn ich in meinem Schlafdusel das tu, was ich immer mach). Und siehe da: in der Früh haben grad mal 50ml gefehlt, also fast gar nix!
Und: es hat ihr offenbar nicht geschmeckt, das Milchwasser!  Gute Chancen also, ihr über kurz oder lang das Nacht-Flascherl abzugewöhnen und so vielleicht eine Chance auf etwas mehr Schlaf zu haben (vom Durchschlafen trau ich mich noch nicht mal träumen …)

Ausserdem hab ich unser Nachmittagsprogramm umgestaltet:
– nach dem Kindergarten gehn wir raus, mindestens ein halbe Stunde muss auch bei diesen Temperaturen drin sein … ich hoff, dass die frische Luft sie ein bissi müde macht, da kann sie sich ja auch anders austoben als zuhause
– danach wird auch Drinnen rumgetobt, damit sie auch richtig müde wird
– und vorm Schlafengehn wird noch eine halbe Stunde im Kinderzimmer gelesen/ gesungen/ gekuschelt, damit sie nicht das Gefühl hat, das im Bett nachholen zu müssen

Heute scheint das schon mal ganz gut geklappt zu haben, sie hat innerhalb von 15 Minuten eingeschlafen 🙂
Nächste Woche wird’s nochmal spannend, da hat der Kindergarten zu und wir das Mittagsschlaf-Problem …. andererseits wird genug los sein, dass das Einschlafen nicht das grosse Problem sein dürfte und eine Pause vom Kindergarten und dem damit verbundenen Stress (und das ist offenbar immer noch Stress für sie) tut uns allen bestimmt gut!

Ich hoff‘ schwer, dass wir das (Ein-/ Durch-) Schlafproblem dadurch ein bissl in den Griff bekommen, bevor ich wieder arbeiten gehen muss …

In diesem Sinne: schlafts gut (besser als wir?)
Andrea