Es wird nicht besser – soviel gleich vorweg …

Die ersten beiden Tage musste unsere Maus gleich mal zuhause verbringen, sie hat sich nämlich arg verkühlt gehabt bei unserem Thermenbesuch am Sonntag – mit Fieber und starkem Schnupfen.
Das hat dem Fortschritt nicht besonders gut getan.

Am Mittwoch war sie dann wieder für eine Stunde im Kindergarten und es ist richtig gut gelaufen! Ich hab mich riesig gefreut, als mir K. erzählt hat, dass sie gar nicht geweint hat, sondern fast sowas wie Spass gehabt hat 🙂 Am Donnerstag sollte ich sie schon fürs Frühstück dalassen, also ganze 2 Stunden …

Mia war vom Aufwachen an gut gelaunt 🙂 sie hat ihren Bagger gepackt und „K. zeigen!“ gerufen. Ich war erleichtert.
Das hat nur leider nicht sonderlich lang angehalten. Schon beim Frühstück hat das Wort „Kindergarten“ ausgereicht, um heftige Jammer-Tiraden auszulösen. Beim Anziehen hat sie dann schon geweint, aber immerhin ist sie ein kleines Stückerl selber Richtung Kindergarten gegangen.
Einmal dort war das Drama dann schon vorprogrammiert: beide Betreuerinnen der Zwergerlgruppe sind nicht da – wir müssen die Prinzessin in der Nachbargruppe „abgeben“. Sie hat J. noch nie gesehen, lässt sich zwar nehmen, weint aber ziemlich heftig 😦
Die beiden Stunden vergehen zum Glück recht schnell … Beim Abholen ist meine Kleine tränenüberströmt, K. erzählt mir, sie hätte viel geweint.
In der Garderobe erzählt mir dann eine andere Mama, ihr Sohn, ein weiteres Mädl und Mia hätten während des Frühstücks im Winkerl sitzen müssen! Ich bin so beschäftigt mit meinem weinenden Kind, dass ich erst viel später realisier, was ich da eigentlich grade gehört hab.
Zuhause beschliesse ich, dass ich K. morgen drauf ansprechen muss.
Das Schlafengehen, das in dieser Woche eigentlich ganz gut funktioniert hat, ist heute eine mittlere Katastrophe: über eine Stunde braucht sie, um richtig fest einzuschlafen, meinen Kopf wie ein Kuscheltier fest unterm Arm 😦

Freitag – Mia will alles, nur nicht in den Kindergarten, ich habs befürchtet … Vom Aufstehen bis zum Abgeben ein einziger K(r)ampf, am Liebsten möcht ichs hinschmeissen und sie daheim lassen (aber das ist halt auch keine Lösung).
Zu meiner Überraschung lässt sie sich von K. widerspruchslos auf den Arm nehmen und beruhigt sich fast sofort! Ich kann mit ihr in Ruhe über den Vorfall gestern reden:
Mia und die beiden anderen Kinder hätten nichts mehr essen wollen, stattdessen heftig geweint. Sie sollten in die Kuschelecke spielen gehen, um die anderen Kinder nicht „anzustecken“ … K. stimmt mir aber zu, dass das nicht unbedingt die geeignete Methode ist, die Mietzekatze wieder zu beruhigen – das nächste Mal wird anders laufen, eine der beiden Betreuerinnen wird sie trösten, anstatt sie wegzuschicken. (Nur so am Rande: wir sind absolute Gegner des sog. stillen Stuhls – das ist in unseren Augen kontraproduktiv…)
Die Stunde ist schnell vorbei (wir basteln am neuen Boden am unteren Balkon). Mia ist es zum Glück recht gut gegangen! Sie hat zwar ein bisschen geweint, aber als ich sie abhole sitzt sie grade bei einer Erzieherin am Schoss und schaut ein Buch an 🙂

Ein kleiner Silberstreif am Horizont 🙂
Andrea