Wir haben uns schon recht früh angewöhnt, uns an der Türe von unserem kleinen Haserl zu verabschieden. Es hat sie immer sehr verusnsichert, wenn einer von uns (meistens der Papa) verschwunden ist, während sie geschlafen hat.

Das ist aber auch wirklich eine gruselige Situation: am Abend spielt man noch mit beiden Eltern, wird geknuddelt und liebgehabt, dann verliert man sich für eine endlose Zeitspanne im Träumeland und wenn man endlich wieder aufwacht ist einer der beiden verschwunden. Keine Ahnung, wohin und ob er wiederkommt!
Für den verbliebenen hatte das zur Folge, das das arme Zwergerl zum Einen sehr weinerlich war (immerhin ist es ja jetzt quasi Halbwaise) und zum Anderen extrem anhänglich (immerhin besteht ja die Möglichkeit, dass plötzlich auch noch der andere verschwindet!).

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Seither gibt’s ein Abschiedsritual, damit sie auch wirklich mitbekommt, dass einer von uns weggeht. Unser schlaues Mädl hat zum Glück recht schnell begriffen, dass der, der geht, auch irgendwann wieder zurückkommt. Es kommt zear immer wieder zu Protest-Weinen, wenn sie absolut nicht wahrhaben will, dass zB der Papa jetzt arbeiten gehen muss, aber das legt sich meisten noch, bevor er die Stiegen erreicht 🙂 meistens macht ihr das baba-Sagen aber Spaß und sie winkt und lacht zum Abschied 🙂

Die grösste Freude macht ihr aber unsere Klingel: sobald’s an der Türe läutet lässt sie alles stehen und liegen und verlangt, hinaufgetragen zu werden – die Stiegen raufzukrabbeln würde wohl zu lange dauern 😉
Wenn ihr der kleinen Maus also eine Freude machen wollt, kommt ihr vorbei und klingelt mal an 🙂

Alles Liebe und bis zum nächsten Mal!
Andrea</p