Und das läuft für Mia immer ähnlich – und das seit sie etwa 10 Wochen alt ist. Natürlich ist das Schlafensritual immer wieder angepasst worden, aber im Großen und Ganzen ist es immer das Gleiche:

Um circa 19h lassen wir gemeinsam ihre kleine Badewanne ein, ein halbes Becherl Balneum Hermal, ein kleiner Schluck Kamillosan dazu. Auf der Waschmaschine im Badezimmer liegt schon eine weiche Decke und ein großes Badetuch, darauf kommt noch ein kleines Kapuzenbadetuch. Windeln und Feuchtetücher haben wir immer parat, nur noch den Schlafanzug holen und die Pflegesalbe ncht vergessen!
Dann geht’s auch schon ab in die Wanne. Seit ein paar Wochen ist sie groß genug, um darin zu sitzen, so macht die Sache gleich nochmal so viel Spaß. Unser wichtigstes Utensil ist das Badethermometer – nicht etwa, um die Temperatur zu messen (das auch!), sondern zum Dran-Nuckeln. Das Thermometer wird vorsichtig abgefangen und sofort in den Mund gesteckt (sowohl das Balneum, als auch das Kamillosan sind beim Verschlucken völlig unbedenklich). Dagegen hat keine noch so tolle Quietsche-Ente auch nur die geringste Chance …
Die ganz Mia wird gewaschen, zum Schluß nochmal das Kopferl eintunken – mit Shampoo wird nur gewaschen, wenn der Milchschorf wieder stärker wird – dann sind wir auch schon fertig.
Zum Abtrocknen benutzen wir das Kapuzenhandtuch, da wird sie schön warm eingewickelt und trockengetupft. Danach noch eine Runde Strampeln auf dem trockenen Handtuch, dabei wird sie auch eingecremt. Dann schlupft das kleine Mäderl auch schon in den Schlafanzug (nicht immer ganz freiwillig) und bekommt ihr Gute-Nacht-Flascherl.
Zum Schluß sagen wir noch dem Papa Gute-Nacht, dann geht’s ins Bett. Das Schlaflied (die ersten beiden und die letzte Strophe vom „Abendlied“ von Mathias Claudius) hört sie schon mit halb geschlossenen Augen und nicht immer ganz 🙂 Um dreiviertel Acht sind dann meist die Lichter aus …
Gute Nacht!