1.) Das Milchpulver
Ich wüßte nicht, was wir ohne machen würden. Das Stillen hat bei uns, trotz intensiver Versuche mit den Kinderschwestern und einer Stillberaterin nicht funktioniert: Mia hat von Anfang an nicht gut getrunken. Das war ihr offenbar zu anstrengend, sie ist beim Stillen immer eingeschlafen, egal zu welcher Uhrzeit …Am Anfang war ich ganz schön enttäuscht, nicht stillen zu können, aber mittlerweile habe ich die Vorzüge vom „Flascherl“ erkannt: Die Kleine kann auch über längere Zeit bei ihrem Papa bleiben, zB an den Wochenend-Morgen, wo ich mich ausschlafen darf; oder Mittwoch Abend, an dem ich wieder ins Training gehen kann 🙂
2.) Der Schnuller
Ohne wäre ich einerseits längst taub und hätte, um eine Taubheit möglichst lange hinauszuzuögern, blutig gesaugte Finger.Schon in den ersten paar Tagen hatte Mia ein „sehr ausgeprägtes Saugbedürfnis“, wie eine Kinderschwester das so nett ausgedrückt hat. Und so hat sie ihre ersten Tage fast ständig einen meiner Finger im Mund gehabt zum Lutschen.Mit 7 Wochen hat sie dann entdeckt, daß auch die eigenen Hände ganz gut schmecken und heute hat sie herausgefunden, daß der Daumen allein viel besser in den Mund paßt, als die ganze Hand 🙂
3.) Die Wiege
Gefällt mir persönlich besser, als ein „Stubenwagen“, auch wenn sie nicht so beweglich ist. Mia liegt in der Wiege, die ich auch schon „bewohnt“ habe …
4.) Das Tragetuch
Einfach genial – die Kleine ist ein meiner Nähe und kann mir bei allem zusehen, während ich meine Hände frei hab‘. So kann ich zB ein bißchen was in der Wohnung erledigen und muß nicht damit warten, bis sie schläft (und kann als Nebeneffekt Schlaf nachholen, wenn sie dann eingeschlafen ist).Auch bei längeren Spaziergängen oder Ausflügen ist so ein Tuch extrem praktisch, wenn sie irgendwann nicht mehr im langweiligen Kinderwagerl liegen mag.Wir haben verschiedene Tragevarianten ausprobiert, falls es wen interessiert, gibt’s hier ein paar U-Tube-Links, die mir geholfen haben.
4.1.) Wickel-Kreuz-Tragehat sie als Neugeborenes besonders gerne gehabt; als sie aber immer besser sehen konnte wurde ihr die zu langweilig…
4.2.) Kangaroo-Trage war für meinen Rücken angenehmer, aber ich hab‘ mich mit dem Binden schwerer getan
4.3.) einfache Kreuz-Trage – die mögen wir beide momentan ganz gern, weil sie viel sieht und ihr Köpfchen trotzdem gut gestützt ist und mein Rücken das auch ganz gut aushält 🙂

Es gibt natürlich noch unzählige andere Varianten, U-Tube ist eine ganz gute Quelle …
Bis bald!
Andrea